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    US-Eisbrecher in Bristol Bay

    Russischer Vizepremier: Nato benutzt Klimawandel zur Aufrüstung in der Arktis

    © EPA/ U.S. Coast Guard/Nick Gould
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    Die Nato benutzt den Klimawandel und die globale Erwärmung als Vorwand zur Aufrüstung in der Arktis, wie der russische Vizepremier und Chef der staatlichen Kommission für Entwicklung der Arktis, Dmitri Rogosin, sagte.

    „Das Thema Klimawandel ist immer ein Spekulationsthema der Nato-Vertreter gewesen. Sie wollten sogar dem gesamten nordatlantischen Bündnis eine gemeinsame Vorgehensweise in der arktischen Region aufdrängen unter dem Vorwand: Es wird wärmer, das Eis schmilzt, die Schifffahrt nimmt zu, die muss geschützt werden, dafür braucht man Militärflotten der Nato“, so Rogosin beim Forum „Technoprom“.

    Doch die Nato stieß laut Rogosin auf den Widerwillen Norwegens und Kanadas, die südlichen Nato-Länder in ihre Gewässer zu lassen.

    Dabei sei eine Einmischung Russlands überflüssig gewesen. Mit diesem scheinbar ökologischen Thema versuche die Nato, „auf dem geopolitischen Bett die Decke an sich zu reißen“. Dahinter stünden die Interessen der USA und der Nato und anderer Seiten.

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    Tags:
    Aufrüstung, NATO, Arktis, USA