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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    US-Präsident Barack Obama hat sich entschieden und der Ex-Außenministerin Hillary Clinton offiziell seine Unterstützung für den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf ausgesprochen.

    „Ich glaube nicht, dass es jemals jemanden gab, der so qualifiziert für dieses Amt war", so Obama in einer Videobotschaft, die Clintons Wahlkampfteam am Freitag auf seiner Webseite veröffentlichte. Obama gratulierte Clinton dazu, dass sie faktisch zur „Kandidatin der Demokratischen Partei für das Präsidentenamt wurde“. 

    „Ich weiß, wie hart dieser Job sein kann. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass jemals irgendjemand so für diesen Posten geeignet war wie Hillary", so der Noch-Präsident.

    „Ich werde sie begleiten“, bestätigte Obama seine Absicht, „bei der Agitationskampagne zur Unterstützung Clintons“. 

    Clinton bedankte sich bereits bei Obama per Twitter: „Ich fühle mich, Herr US-Präsident, von Ihrer Unterstützung geehrt. Ich freue mich und bin bereit weiter zu machen!“

    Gegenüber Reuters sagte Clinton: „Es ist eine absolute Freude und Ehre für mich, dass bei Präsident Obama und mir aus Rivalen echte Freunde wurden.“

    Kurz vor der Veröffentlichung des Videos hatte der US-Präsident am Donnerstag den Hauptrivalen Clintons, Bernie Sanders, im Weißen Haus empfangen. Dieser wolle seinen Wahlkampf trotz allem nicht aufgeben. Am selben Tag hatte sich auch US-Vizepräsident Joe Biden mit dem Politiker getroffen.

    Es scheint für alle Medien klar: Die US-Administration hat versucht, Sanders zu überreden und Clinton zu unterstützen, gibt dies jetzt jedoch nicht zu. Trotzdem werde nun der Kampf gegen den einzigen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump, in den Vordergrund rücken. 

    Zuvor hatte Clinton ihren Demokraten-Konkurrenten Bernie Sanders dazu aufgerufen, sich gegen Trump mit ihr zu verbünden. Beide, Sanders und Clinton, sollten ihr Bestes tun, damit der Republikaner Trump die Präsidentschaftswahl nicht gewinne, so Clinton. 

    Zuvor hatte Trump die erforderliche Mehrheit der Delegiertenstimmen erhalten, um von seiner Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden. Laut Bloomberg braucht Clinton noch immer 79 Stimmen, um insgesamt 2308 Stimmen für ihre Nominierung zu erhalten. Ihr Hauptrivale Sanders kam bislang auf 1539 Delegiertenstimmen.

    Der offizielle Kandidat der Demokratischen Partei bei den Präsidentschaftswahlen am 8. November 2016 wird erst auf dem Parteitag im Juli bestimmt.

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    US-Präsidentschaftswahl, Twitter, Donald Trump, Bernie Sanders, Barack Obama, Joe Biden, Hillary Clinton, USA