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    Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Un ist erstmals seit zwei Monaten mit einer Zigarette in der Hand erwischt worden, wie CNN am Freitag meldet. Dabei gelten in dem Land strenge Nichtraucher-Regelungen.

    Die nordkoreanischen Staatsmedien haben ein Foto veröffentlicht, welches Kim Jong-Un mit einer qualmenden Zigarette in der Hand zeigt. Das Foto wurde laut CNN während eines Besuchs des nordkoreanischen Staatschefs in einem renovierten Kinderferienlager geschossen.

    Der Nordkoreanische Präsident sei dabei seit zwei Monaten nicht mehr rauchend gesehen. Viele hatten deswegen Medienberichten zufolge geglaubt, Kim habe seine ungesunde Angewohnheit auch wegen der neuen Nichtraucher-Kampagne aufgegeben.

    Kim ist aber bekanntlich Kettenraucher. Medienberichten zufolge hat er bereits mit 15 Jahren angefangen mit dem Rauchen.

    Im Mai 2016 startete in Nordkorea eine strenge Anti-Tabak-Kampagne. Die vom Staat genehmigten Zigarettenhersteller sind nun verpflichtet, Warnhinweise auf ihre Verpackungen zu drucken. Der staatliche Fernsehsender strahlt zudem 40-Minutige Sendungen aus, in denen Frauen rauchende Männer als „Geisteskranke, die ihre Umgebung stören“ beschimpfen.

    Nordkorea gilt als das Land mit einer der höchsten Raucherquote Asiens. Laut der Weltgesundheitsorganisation waren 2012 mehr als die Hälfte der Männer in Nordkorea Raucher. Das Rauchen gilt in Nordkorea als ausschließlich männliche Gewohnheit.

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    Tags:
    Zigarette, Anti-Raucher-Kampagne, Nordkorea