00:06 03 Juli 2020
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    Das Pentagon hat eingestanden, dass die amerikanische Luftwaffe eine verbündete Rebellengruppe in Syrien angegriffen hat.

    Die Mutasim Brigade, die gemeinsam mit der US-Koalition gegen die Terrororganisation Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) kämpft, wurde Ende Mai im Raum al-Maara bombardiert. Nach Angaben der Kommandeure wurden dabei zehn Kämpfer getötet. Aus dem Pentagon hieß es dagegen damals, bei dem Angriff, der dem IS gegolten habe, seien drei Kampffahrzeuge der Terroristen vernichtet worden.

    Nun hat Patrick Ryder vom Zentralkommando der Vereinigten Staaten (CENTCOM) gegenüber „Wall Street Journal“ den Fehlangriff bestätigt. Ermittlungen seien eingeleitet worden.

    Nach Angaben des WSJ ist es das erste Mal, dass das CENTCOM einen Luftschlag auf Verbündete gesteht. Die Zeitung bezeichnete den Fehlangriff als „bislang schlimmsten Fehlschlag bei der Zusammenarbeit mit den sunnitischen Arabern in Nordsyrien“.

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    Tags:
    Pentagon, USA, Syrien