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    Kalaschnikow AK-47

    Pentagon auf der Suche nach Kalaschnikow-Produzenten

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    Das US-Kommando für Spezialoperationen, SOCOM, dem mehrere Eliteneinheiten der US-Armee untergeordnet sind, erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Möglichkeit, das legendäre russische Kalaschnikow-Gewehr AK-47 von einheimischen Firmen herstellen zu lassen.

    Anfang vergangenen Monats startete SOCOM eine Ausschreibung für nichtstandarte Waffen und Munition. Der Begriff „nichtstandarte Waffen“ bezieht sich auf Waffentypen, die von den USA und ihren Verbündeten in der Nato selten verwendet werden.

    „Im Rahmen dieser Ausschreibung untersuchen wir die Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit der [US-amerikanischen – Anm. d. Red.] Industriebasis beim Bau von Waffentypen, die von unseren ausländischen Partnern verwendet werden“, sagte SOCOM-Sprecher Matt Allen laut „The Washington Post“.

    Die Ausschreibung gelte für Kalaschnikow-Sturmgewehre, Dragunow-Scharfschützengewehr (SVD), mittlere und schwere Maschinengewehre aus russischer Produktion sowie Flugzeugmaschinengewehre mit Kaliber 14,5 mm.

    Das bereits 1947 von Michail Kalaschnikow entwickelte Sturmgewehr bzw. seine Modifikationen sind die meistgebauten Schusswaffen der Welt. Russland exportiert sie in Dutzende Länder.

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    Tags:
    Kalaschnikow-Maschinenpistole, Pentagon, USA