15:41 23 Februar 2020
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    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (142)
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    Die spezielle Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ukraine hat am Samstag eine Zunahme von Verstößen gegen den Waffenstillstand im Donbass gemeldet.

    „Die Beobachter haben am 10. Juni im Raum von Donezk eine größere Anzahl an Verstößen im Vergleich zum Vortag registriert. Sechs Kilometer nordwestlich der Stadt, die von den Kräften der DVR (Donezker Volksrepublik) kontrolliert wird, wurden rund 80 Geschossexplosionen verzeichnet. Im Raum der Stadt Awdejewka, 17 Kilometer von Donezk entfernt, waren mindestens 100 Explosionen zu hören. Weitere 56 Explosionen hat es im Raum der Stadt Swetlodarsk gegeben. Am 9. Juni waren in der Nähe von Mariupol sowie in den Städten Marjinka, Jassinowataja und Debalzewe Schüsse zu hören“, heißt es.

    In der Wohnsiedlung Luganskaja waren ebenfalls Schüsse und Artilleriefeuer zu hören.

    Trotz der vereinbarten Waffenruhe kommt es zu immer neuen Feuerangriffen zwischen den Konfliktseiten.

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