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    US-Panzer M1 Abrams bei der Nato-Übung Saber Strike in Lettland

    Größte Aufrüstung seit dem Kalten Krieg: Nato beteuert Friedfertigkeit

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    Politik
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    Vor dem Hintergrund der massiven Aufrüstung vor der russischen Grenze beschwichtigt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, das nordatlantische Bündnis suche keine Konfrontation, sondern strebe konstruktive Beziehungen mit Moskau an.

    Die Nato wolle keinen neuen Kalten Krieg, beteuerte Stoltenberg am Dienstag. Dabei bestätigte er, dass die Nato bei ihrem Gipfel im Juli über die Stationierung von weiteren Bataillonen im Baltikum und in Polen und eine Präsenz in Südosteuropa entscheiden werde. Damit sende die Nato ein Signal, dass sie ihre Verbündeten auch weiterhin „vor Bedrohungen aus allen Richtungen“ verteidigen werde.

    Stoltenberg sagte weiter, die gegenwärtige Verstärkung der Nato sei die größte seit Ende des Kalten Krieges. Zugleich beschwichtigte der Generalsekretär, die Nato wolle zu konstruktiven Beziehungen mit Russland beitragen. Bei ihrem Gipfel am 8. und 9. Juli in Warschau will die Nato unter anderem eine engere Zusammenarbeit mit der Europäischen Union vereinbaren.

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    Tags:
    NATO, Russland, USA, Baltikum