SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 659
    Abonnieren

    Personen, Fahrzeuge und Güter aus Kirgisien, Tadschikistan, Kasachstan und Turkmenien dürfen vom 15. bis einschließlich 25. Juni die usbekische Staatsgrenze nicht mehr passieren, meldet das Presseamt des staatlichen Grenzdienstes von Usbekistan.

    Die einzige Ausnahme gilt für die Einwohner der kirgisischen Enklave Barak, die sich auf usbekischem Territorium im Bezirk Kara-Suu (Gebiet Osch) befindet. Die Ortsbewohner werden die kirgisisch-usbekische Staatsgrenze wie auch zuvor passieren dürfen.

    Zuvor hatten Medien berichtet, dass das usbekische Innenministerium und die Regionale Anti-Terror-Struktur der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (RATS SOZ) einen Maßnahmenkatalog ausgearbeitet habe, der auf die Gewährleistung der Sicherheit beim SOZ-Gipfel ausgerichtet ist. Das Gipfeltreffen ist für den 23. und 24. Juni 2016 in Taschkent angesetzt.

    Der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) gehören Russland, China, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan an. Einen Beobachterstatus haben Weißrussland, die Mongolei, Indien, der Iran, Pakistan und Afghanistan. Im September 2014 hatten Pakistan und Indien ihren Beitritt zur SOZ beantragt. Der Iran möchte ebenfalls vollberechtigtes Mitglied der Organisation werden. Beim SOZ-Gipfeltreffen im Juli 2015 in Ufa (Russlands Teilrepublik Baschkortostan) hatte Usbekistan den Vorsitz der Organisation übernommen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Usbekistan: Lehrerinnen wegen IS-Propaganda festgenommen
    Brandanschlag auf US-Botschaft in Usbekistan
    Anti-IS-Koalition: Usbekistan lässt USA abblitzen
    Kampf gegen IS: USA wollen Usbekistan ins Boot holen
    Tags:
    Grenzkontrolle, SOZ, Taschkent, Usbekistan