09:54 05 April 2020
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    Die USA sollen sich laut der Zeitung „The Washington Times“ Russland annähern, um Chinas Einfluss in der asiatisch-pazifischen Region einzudämmen. Unstimmigkeiten mit dem Westen und die Anti-Russland-Sanktionen sollen Moskau dazu bewogen haben, die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren, schreibt Rensselaer Lee für „The Washington Times“.

    Diese Partnerschaft sei auch für Peking nur vorteilhaft, da „Verbündete wie Russland“ Chinas Rücken in der internationalen Arena stärke. Deswegen demonstriere das Land immer häufiger seine Ambitionen im Südchinesischen Meer.

    Die US-Regierung solle dementsprechend ihre Beziehungen mit Moskau revidieren. Da die Sanktionen nicht die beabsichtigte Wirkung erzielt hätten, werde ihre Aufhebung und eine vollständige Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und dem Westen das Interesse des Kremls für China senken, meint der Autor weiter.

    „Dies würde Russland nicht zu einem Verbündeten der USA machen und kaum seine Beziehungen zu Peking sprengen. Es kann allerdings helfen, die russisch-chinesischen und die russisch-amerikanischen Beziehungen im Gleichgewicht zu halten“, schlussfolgert  Rensselaer Lee.

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    Tags:
    Zusammenarbeit, The Washington Post, Südchinesisches Meer, USA, Russland, China