00:59 30 März 2020
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    Bulgarien ist nicht gewillt, in den von der NATO vorgeschlagenen Plan zur verstärkten Präsenz der Allianz im Schwarzen Meer einzusteigen. Sofia wolle keinen Krieg in der Region, erklärte Bulgariens Regierungschef Bojko Borissow nach Angaben der Agentur Reuters.

    „Ich habe immer gesagt, dass ich im Schwarzen Meer lieber Fischerboote, Yachten und große Kreuzfahrtschiffe mit Touristen statt einen Kriegsschauplatz sehen möchte. Ich brauche keinen Krieg im Schwarzen Meer“, betonte Borissow.

    Am 14. Juni hatte in Brüssel eine Sitzung der NATO-Verteidigungsminister begonnen – die letzte vor dem Warschauer Gipfel der Allianz. Die Abschreckung Russlands drückte alle anderen zu diskutierenden Fragen, darunter den Kampf gegen den Terrorismus und die Migrationskrise, in den Hintergrund. Die beachtliche Verstärkung der Ostflanke der Allianz geht mit groß angelegten Militärübungen in Polen und Estland einher.

     

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    Tags:
    Verweigerung, Pläne, NATO, Bojko Borissow, Schwarzes Meer, Bulgarien