21:53 23 September 2017
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    Syrische Armee in der Provinz Manbij

    US-Diplomaten rufen zu Bombenschlägen gegen Assads Truppen auf – Moskau beunruhigt

    © REUTERS/ Rodi Said
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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Sollten die Meldungen über die Aufrufe von Mitarbeitern des US-Außenministeriums, die syrischen Regierungstruppen zu bombardieren, wirklich stimmen, ist das laut dem russischen Armeesprechers Igor Konaschenkow sehr besorgniserregend.

    „Wenn in diesen Meldungen auch noch ein Körnchen Wahrheit steckt, und solche wichtige Fragen im US-Außenministerium wirklich per Abstimmung des „Personals“ geregelt werden, kann das bei jedem Vernünftigen nur Besorgnis erregen“, sagte Konaschenkow am Freitag  zu Journalisten.

    Die Hauptfrage sei aber, wer dann die Verantwortung für diese Luftschläge übernehmen werde.

    „Etwa die Mehrheit des ‚Personals‘ beim US-State Department? Oder bekommen wir wieder einmal das berühmte Hollywood-Lächeln zu sehen, wie es schon in Afghanistan, dem Irak und in Libyen war?“, fragte der Militärsprecher.

    Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass mehr als 50 Diplomaten der mittleren bis gehobenen Ministeriumsebene in einem Brief den Einsatz von Raketen, Drohnen und notfalls auch der US-Luftwaffe gegen Assads Truppen gefordert hätten. Die Diplomaten sind laut Medienberichten überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, die Terrormiliz Islamischer Staat (auch Daesh, IS) zu bekämpfen und Frieden in Syrien zu erreichen.

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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)

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    Tags:
    Bombenangriffe, US-Außenministerium, Syrien, USA, Russland
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