20:16 26 September 2017
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    Schloss Schwalbennest auf der Krim

    Sanktionen gegen die Krim: Vom Importverbot bis zur Tourismusbranche

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    Russland-Sanktionen (476)
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    Die Europäische Union hat ihre Sanktionen gegen die russische Schwarzmeerhalbinsel Krim um weitere zwölf Monate, bis zum 23. Juni 2017, verlängert.

    „Diese restriktiven Maßnahmen betreffen EU-Residenten und Unternehmen, die sich in der Europäischen Union befinden. Sie begrenzen sich auf die Gebiete der Krim und Sewastopols“, heißt es in dem EU-Dokument.

    Feodissija, Krim
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    Die verlängerten Sanktionen betreffen das Import-Verbot von Produkten, die auf der Krim oder in Sewastopol erzeugt wurden, in die EU. Auch Investitionen auf dem Territorium der Schwarzmeer-Halbinsel oder Sewastopols sind streng verboten. Das heißt, EU-Bürger und Unternehmen mit Sitz in der Union dürfen weder Immobilien noch Betriebe auf der Krim kaufen noch Unternehmen der Halbinsel finanzieren.

    Es wird des Weiteren ein Verbot für den Export von Waren und Technologien verhängt, die für Unternehmen auf der Krim gedacht sind, darunter in den Sektoren Verkehr, Telekommunikationen und Energie. Die restriktiven Maßnahmen betreffen auch die Gewinnung, Förderung und Herstellung von Öl-, Gas- und Mineralien-Produkten.

    Auch Reisebüros in der EU dürfen keine Geschäfte mit der Krim oder Sewastopol machen. Die Häfen der Halbinsel dürfen nicht von in der EU beheimateten Schiffen angelaufen werden, außer in Notfällen.

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    Tags:
    Tourismusindustrie, Finanzierung, Verbot, Verlängerung, Export, Import, Sanktionen, Europäische Union, Krim
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