11:36 20 Februar 2020
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    Euro-2016 in Frankreich (135)
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    „Russophobe Hysterie“ - so hat Russlands Präsidentensprecher Dmitri Peskow den Artikel von The Guardian kommentiert, in dem die Tageszeitung zuvor unter Berufung auf „diverse Quellen“ mitteilte, dass eine Reihe russischer Hooligans angeblich dem „Putin-Regime nahestehenden“ Diensten angehört und bei der EM im Auftrag des Kremls agiert hätten.

    „Das erfordert unsererseits keinerlei Reaktion. Es ist noch ein Beispiel davon, wie weit einige Menschen in ihrer russophoben Hysterie gehen können“, so Peskow.

    Zuvor hatte The Guardian berichtet, dass die russischen Hooligans, die bei den Randalen in Frankreich beteiligt gewesen waren, vermutlich russischen „uniformierten Diensten“ angehören würden. Dabei berief sich das Blatt auf „hochrangige Regierungsbeamte“ in London. Das Ziel des Kremls sei dabei angeblich die Demonstration der „russischen Macht“ gewesen.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die gewaltsamen Ausschreitungen russischer Fans während der Fußball-EM in Frankreich verurteilt. Wie es aber ein paar hundert Russen gelungen sein soll, die zahlenmäßig überlegenen englischen Fans zu verprügeln, könne er nach eigener Aussage nicht nachvollziehen.

    Vor und nach dem Spiel zwischen England und Russland bei der Euro 2016 hatte es in Marseille schwere Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Fans gegeben. Dabei waren Dutzende Menschen zum Teil schwer verletzt worden.

    Die UEFA bestrafte Russland mit EM-Ausschluss auf Bewährung und verhängte gegen den Russischen Fußballbund eine Geldstrafe von 150.000 Euro. Auch England wurde verwarnt. Dutzende russische Fans wurden in U-Haft genommen, drei von ihnen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt.

     

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    Fußball-EM 2016, The Guardian, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Frankreich, Russland