11:18 22 Oktober 2020
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    Bei mehreren Angriffen muslimischer separatistischer Kämpfer sind am Wochenende im Süden Thailands eine Frau erschossen und zwei Militärs verletzt worden. Zudem wurden Geschäftsräume und ein Flusshafen zerstört, wie die Online-Zeitung „Khom Chat Lyk“ am Montag berichtet.

    Am Samstag erschossen zwei Männer in der Provinz Narathiwat eine 35-jährige Buddhistin auf ihrem Motorrad. Vom Tatort entwendeten die Angreifer das Verkehrsmittel. Das Beschießen eines einzelnen Motorrades gilt als übliche Taktik der Milizen. Sie vernichteten das Opfer und befüllten dann für den nächsten Terroranschlag dessen Motorrad mit Sprengstoff.

    Am frühen Montag wurden laut der Zeitung zwei Militärangehörige in der Provinz Pattani durch eine selbstgebaute, unter der Autobahn versteckte Bombe verletzt.

    Am Sonntag setzten die Kämpfer in dieser Provinz zwei Läden in Brand, die Buddhisten gehört haben sollen. Noch in derselben Nacht griffen die Milizen am Fluss Pattani erstmals mit einer neuen schwimmfähigen Granate den Hafen und Boote an und beschädigten diese schwer.

    Im Laufe des Konfliktes zwischen der thailändischen Regierung und islamischen Separatisten aus dem Süden sind seit 2004 bei zahlreichen Terroranschlägen mehr als 6.500 Menschen, vor allem Zivilisten, ums Leben gekommen.

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    Tags:
    Verletzung, Bombe, Brand, Tod, Thailand