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    Finnlands Präsident Sauli Niinistö

    „Putin-Streit“ in Skandinavien: Finnland rügt Schwedens Kritik als „zurückgeblieben“

    © AFP 2019 / Cole Burston
    Politik
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    Finnlands Präsident Sauli Niinistö hat die Ex-Verteidigungsministerin Schwedens Karin Enström als „in der Zeit zurückgeblieben“ bezeichnet, nachdem diese ihn wegen seiner Einladung von Wladimir Putin nach Finnland im Juli kritisiert hatte. Dies berichtet das finnische Nachrichtenportal Yle.

    Enström sagte, dass in Schweden keiner verstehen könne, wozu Niinistö den russischen Staatschef eingeladen habe. 

    „In allen Teilen der Welt habe ich gehört, wie wichtig es ist, dass die internationale Gemeinschaft Russland zu verstehen gibt, dass es nicht richtig gehandelt hat. Dabei soll es als ein Land wahrgenommen werden, mit dem der Dialog nicht weniger wichtig ist als mit allen anderen“, antwortete nun Niinistö auf die Kritik.

    Es sei nicht das erste Mal, dass der finnische Präsident eigenen Worten zufolge wegen seines Verhältnisses zu Russland von baltischen Ländern kritisiert werde,  aber der Hinweis von schwedischer Seite gilt nun doch als „etwas Neues“. 

    Am Montag hat der finnische Außenminister nach dem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über den Anfang Juli bevorstehenden Besuch von Wladimir Putin informiert. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat den Besuch grundsätzlich bestätigt, der genaue Termin werde jedoch später bekannt gegeben. 

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    Tags:
    Besuch, Kritik, Einladung, Reaktion, Sauli Niinistö, Wladimir Putin, Schweden, Finnland, Russland