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    Türkischer Premier dementiert eigenes "Kompensationsversprechen" für russische Su-24

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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım hat laut dem Sender CNN Turk erklärt, dass sein Land keinen Schadenersatz für die abgeschossene Su-24-Maschine an Russland zu zahlen beabsichtigt.

    "Von einer Kompensation kann keine Rede sein, wir haben uns nur entschuldigt", zitiert CNN Turk die Worte des Politikers.

    Zuvor hatte der Premier in einer TRT-Sendung gesagt, Ankara sei bereit, für die im November vergangenen Jahres abgeschossene Su-24 bei Bedarf Schadensersatz an Moskau zu zahlen.

    Am Montag hatte der Presse-Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitgeteilt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Brief an Wladimir Putin gerichtet und der Familie des ums Leben gekommenen Su-24-Piloten sein Mitgefühl und sein tiefes Beileid zum Ausdruck gebracht hätte.

    Die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei gerieten in eine schwere Krise, nachdem ein türkisches Jagdflugzeug am 24. November 2015 einen russischen Su-24-Bomber in Syrien abgeschossen hatte. Wladimir Putin bezeichnete dies als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“ und belegte die Türkei mit einer Reihe wirtschaftlicher Einschränkungen. Der neue türkische Premier Binali Yıldırım sagte, Ankara werde eine Normalisierung der Beziehungen mit Russland durch einen Dialog anstreben.

    Als eine Vorbedingungen für die Normalisierung der Beziehungen mit der Türkei forderte Russland von Anfang an eine offizielle Entschuldigung von Ankara sowie Schadenersatz. 

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    Su-24, Entschuldigung, Su-24-Abschuss, Binali Yildirim, Türkei, Russland
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