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    Der frühere US-Botschafter in Russland Michael McFaul

    Russland dementiert Behauptungen über Schikane von US-Diplomaten

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    Der frühere US-Botschafter in Russland Michael McFaul hat seine professionelle Untauglichkeit gezeigt, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa kritisierte.

    Seine Behauptungen, US-Diplomaten wären in Russland schikaniert worden, stimmen gar nicht, betonte Sacharowa beim traditionellen Presse-Briefing in Bezug auf einen Artikel in der "Washington Post", in dem behauptet worden war, die US-Diplomaten in Russland und anderen Ländern wären eingeschüchtert worden.

    „Die ‘Washington Post‘ schrieb über die angebliche Gewalt gegenüber  US-Diplomaten in Russland und anderen Ländern. Aber in Wahrheit wird der Druck gerade auf russische Diplomaten in den USA zunehmend ausgebaut“, betonte die Sprecherin des Außenamtes. „Die USA lassen sich immer neue Beschränkungen für unsere Diplomaten einfallen, die ständig mit Provokationen seitens der CIA und des FBI konfrontiert werden. Dabei werden inakzeptable Maßnahmen ergriffen, wenn sie beispielsweise unter psychologischen Druck in Anwesenheit ihrer Familienmitglieder gesetzt werden. Es gab sogar Fälle, in denen so etwas in der Gegenwart schwangerer Frauen unserer Diplomaten passierte“, so Sacharowa.

    „Anstatt unser Signal entgegenzunehmen, das Problem einzuräumen und eine günstige Atmosphäre für die Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen zu schaffen, wird alles auf den Kopf gestellt“, fuhr sie fort. „Die Zeitung schrieb von angeblicher Schikane von US-Diplomaten, doch dieser Artikel widerspiegelt nicht die wahre Situation. (…) Als ‚Hauptexperte‘ wurde in dem Artikel der Ex-Botschafter der USA in Russland Michael McFaul erwähnt, wobei wir uns an seine mangelhafte Professionalität noch erinnern. McFaul ist bei seiner diplomatischen Mission total gescheitert, und möglicherweise war sein Beitrag für die Anspannung der bilateralen Beziehungen entscheidend.“

    McFaul erzähle jetzt, nach seinen erfolglosen Jahren, wie schwer er es in Moskau gehabt habe, so Sacharowa weiter. „Das ist offenbar ein bezahlter Artikel, und das alles macht die Atmosphäre in den gegenseitigen Beziehungen noch schlechter“, stellte sie fest.

    Baba Jaga
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    „Ausgerechnet Washington hatte erklärt, die Sanktionen seien auf einen Machtwechsel in Russland ausgerichtet, doch diese Politik ist gescheitert. Im US-Kongress wird jetzt sogar ein Gesetzentwurf diskutiert, dem zufolge die Bewegungsfreiheit der russischen Diplomaten beschränkt werden soll. Diesen Gesetzentwurf hat nicht die russische Seite ausgedacht.“

    Sacharowa erinnerte, dass in der Diplomatie „das Prinzip der Gegenseitigkeit“ gelte. „Unsere Kollegen müssten sich entscheiden, was sie in Wahrheit wollen: die gegenseitigen Beziehungen entwickeln oder wenigstens nicht noch weiter verderben – oder solche Artikel veröffentlichen. Durch die Anspannung der Beziehungen mit Russland erschwert Washington die Arbeit seiner Diplomaten. Wir hoffen, dass sich unsere Beziehungen mit den USA wieder konstruktiv entwickeln. Wir sind dazu bereit“, versicherte Sacharowa.

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    Tags:
    Maria Sacharowa, Michael McFaul, Russland, USA
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