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15:20 19 September 2019
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    Situation in der syrischen Provinz Idlib

    Assad warnt vor Dominoeffekt bei Verschlechterung in Syrien

    © REUTERS/ Khalil Ashawi
    Politik
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    Lage in Syrien (190)
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    Eine Verschlechterung der Situation in Syrien würde unausweichlich Folgen in der ganzen Region nach sich ziehen, sagte der syrische Präsident Baschar Assad in einem Interview für den australischen Fernsehsender SBS. Die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA hat es im vollen Wortlaut veröffentlicht.

    Assad wies die Behauptung, der Iran und Russland würden sein Regime unterstützen, als „Teil der Medienpropaganda“ zurück. „Hier geht es um die Situation insgesamt. Die Krise in Syrien wird sich unvermeidlich nach dem Dominoprinzip auf die gesamte Region auswirken – auf die Nachbarländer Iran und Russland sowie auf ganz Europa. Indem sie (der Iran und Russland – Anm. d. Red.) Syrien verteidigen, verteidigen sie auch ihre eigene Stabilität und ihre eigenen Interessen (…). Sie verteidigen das syrische Volk und sein Recht auf Selbstschutz“, so Assad.

    „Wir unterstützen den Dialog mit allen Seiten (des Konfliktes – Anm. d. Red.) in Syrien, aber die Verhandlungen haben noch nicht begonnen. Es hat bis jetzt keine innersyrischen Verhandlungen gegeben, wir haben nur mit dem Koordinator Staffan de Mistura verhandelt“, so der syrische Präsident.

    „Das Abkommen über den Waffenstillstand gilt weiter. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Terrorgruppierungen diesen Vertrag tagtäglich verletzen“, so Assad. Er räumte zugleich ein, dass das Abkommen in den meisten Gebieten weiter eingehalten wird.

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    Themen:
    Lage in Syrien (190)
    Tags:
    Staffan de Mistura, Baschar al-Assad, Syrien