SNA Radio
    Sewastopol

    „Versprechen halten“: Französische Abgeordnete kommen wieder auf die Krim

    © Sputnik / Vladimir Sergeyv
    Politik
    Zum Kurzlink
    Integration und Entwicklung der Krim-Region (294)
    5847
    Abonnieren

    Eine Delegation von 12 französischen Parlamentariern besucht am 28. Juli erneut die russische Schwarzmeer-Halbinsel Krim, wie der Abgeordnete der französischen Nationalversammlung (Parlamentsunterhaus) und Delegationsleiter, Thierry Mariani, gegenüber Sputnik sagte.

    „Gewöhnlich halte ich meine Versprechen. Deswegen kehre ich auf die Krim zurück. Vom 28. Juli bis zum 1. August wollen wir die drei Städte der Krim-Halbinsel besuchen: Simferopol, Sewastopol und Jalta. Am Tag der russischen Kriegsmarine (am 31. Juli 2016 — Anm. d. R.) werden wir uns in Sewastopol aufhalten“, so Mariani gegenüber Sputnik.

    Im Juli 2015 hatte Mariani als einer der ersten europäischen Politiker die Krim besucht. Er ist Initiator und Autor des Resolutionsentwurfs über die Aufhebung der antirussischen Sanktionen.

    Beim Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Resultate des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und stattdessen Sanktionen gegen Russland verhängt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Integration und Entwicklung der Krim-Region (294)

    Zum Thema:

    Französische Abgeordnete zu Besuch auf der Krim
    Französischer Parlamentarier: Krim ist russisch - na und?
    Delegationschef Mariani: EU-Blockade der Krim absurd
    Franzosen überzeugt: Krim-Bewohner unterstützen Beitritt zu Russland – Politiker
    Tags:
    Besuch, NATO, EU, Thierry Mariani, Krim, Frankreich, Russland