09:04 21 September 2020
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    Das russische Außenministerium hat sich am Mittwoch über die zugenommene Aktivität der ukrainischen Streitkräfte im Donbass besorgt geäußert. Wie es hieß, gibt es alle Anzeichen für eine neue militärische Operation seitens Kiews.

    „Angesichts der Verschleppung des Verhandlungsprozesses ist die in letzter Zeit zugenommene Aktivität der ukrainischen Streitkräfte und der Freiwilligenbataillone an der Trennlinie für Moskau sehr besorgniserregend“, heißt es auf der offiziellen Webseite des russischen Außenamts. Auch OSZE-Beobachter hätten inzwischen eine Zuspitzung der Lage bemerkt.

    „Alles spricht dafür, dass das ukrainische Militär eine Gewaltoperation vorbereitet“, heißt es in der Mitteilung weiter.

    Am Mittwoch hat sich der russische Vize-Außenminister Grigori Karassin mit dem deutschen und dem französischen Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch und Jean-Maurice Ripert getroffen. Moskau äußerte die Hoffnung, dass die deutsche und die französische Seite ihren Einfluss auf Kiew geltend machen, um „ein militärisches Scenario zu verhindern“.

    Der Ukraine-Konflikt dauert bereits über zwei Jahren an. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine militärische Operation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk eingeleitet. Nach jüngsten UN-Angaben hat der Konflikt bereits 9.000 Menschenleben gefordert.

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    Tags:
    Ukrainische Armee, Operation, Donbass, Russland, Ukraine