16:05 15 August 2020
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    Deutsches U-Boot vor Schweden? AA-Sprecher lacht

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    Gehörte das U-Boot, das im Frühjahr 2015 in schwedischen Gewässern auftauchte, Deutschland? Diese Frage hat ein schwedischer Journalist bei einer Bundespressekonferenz gestellt. Eine klare Antwort erhielt er aber nicht: Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, fand die Frage offenbar sehr amüsant und musste gar darüber lachen.

    „Das weiß ich nicht“, sagte Schäfer lachend. „Haben sie da Aale gesucht oder Aale gefangen? Was macht man da?“, spottete der Sprecher.

    Als ein weiterer Journalist Schäfer ermahnte, die Frage sei ernst zu nehmen, entschuldigte sich dieser rasch: Er habe nicht über die Frage gelacht, sondern habe die Vorstellung einfach amüsant gefunden. 

    Auch der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Florsdorff, gab eine ausweichende Antwort und behauptete, ihm sei diese Meldung nicht bekannt. Er versprach allerdings, im Ministerium nachzufragen. Etwas später beantwortete er jedoch die Frage des Journalisten, nachdem ihm Kollegen aus seiner Behörde entsprechende Informationen übergeben hatten. „Das war nicht der Fall“, sagte er kurz zum Vorfall.

    Am 14. April 2015 war kurzzeitig ein fremdes U-Boot in den Stockholmer Schären aufgetaucht. Es wurde von Matrosen gesichtet, die dort gerade eine Marineübung abhielten. Medien spekulierten damals laut über ein „Russen-Boot“.

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    U-Boot, Das Auswärtige Amt Deutschlands, Martin Schäfer, Schweden, Deutschland