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09:02 19 Oktober 2019
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    Schützenpanzer T-14 Armata

    Kein Test für Armata-Panzer in Syrien geplant

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    Der neue russische Panzer T-14 Armata wird bislang nicht unter Gefechtsbedingungen in Syrien getestet, wie der Direktor des russischen Rüstungsherstellers Uralvagonzavod, Oleg Sijenko, am Rande der Industriemesse Innoprom-2016 in Jekaterinburg gegenüber der Presse sagte.

    Die Frage nach einem solchen Test beantwortete Sijenko mit „Nein, natürlich“. „Überhaupt ist das nicht unsere Frage. Das entscheidet das Verteidigungsministerium. Wir sind die Hersteller“, betonte er.

    Im Juni hatte Oleg Sijenko mitgeteilt, dass der führende russische Panzerhersteller und Russlands Verteidigungsbehörde den Preis der Armata-Panzer abgestimmt hätten. Den Preis nannte er dabei nicht, denn das sei „ein Geheimnis des Verteidigungsministeriums“. „Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass er gegenwärtig die preiswerteste Kampfmaschine ist, nimmt man unsere potentiellen Konkurrenten in Europa und Amerika“, ergänzte er.

    Fotos: Neuer Hightech-Panzer Armata wird noch stärker

    Zuvor hatte sein Vize Wjatscheslaw Chalitow mitgeteilt, der Herstellungspreis der Armata-Panzer soll in der Serienproduktion nach unten korrigiert werden.

    Der Panzer T-14 Armata wurde vom größten russischen Hersteller von Kampfpanzern in der Ural-Stadt Nischni Tagil entwickelt. Am 29. April 2015 Jahres war er bei der Probe für die Militärparade anlässlich des Tages des Sieges erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen. Das neue russische Kampffahrzeug besitzt ein neuartiges unbemanntes Turmsystem. Die Besatzung ist vollständig in einer isolierten Kapsel untergebracht, was ihre Überlebenschancen erhöht. Der Turm wird ferngesteuert. Die 125mm-Kanone kann einen Meter dicken Stahl durchschießen.

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    Tags:
    T-14-Panzer, Oleg Sijenko, Syrien, Russland