05:33 17 November 2019
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    Eine Tu-22M3 beim Start

    Massiver Tu-22-Einsatz in Syrien: Kreml bestätigt Racheakt nicht

    © Foto : Verteidigungsministerium Russlands
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat nicht bestätigt, dass der jüngste massive Einsatz der russischen Luftwaffe gegen die Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien eine Vergeltung für den Tod einer russischen Hubschraubercrew gewesen wäre.

    Kreml-Sprecher Peskow sagte am Mittwoch in einer Stellungnahme, der Angriff russischer Langstreckenbomber sei Bestandteil der weiter andauernden Anti-IS-Operation in Syrien gewesen. „Die Operation der russischen Luftstreitkräfte geht weiter“, so Peskow auf die Frage, ob es ein Racheakt gewesen sei. Auch die jüngsten Angriffe seien „im Rahmen der Operation erfolgt“.

    Am Dienstag hatte  Russland erstmals seit Monaten gleich sechs Langstreckenbomber des Typs Tu-22 zu massiven Angriffen gegen den IS nach Syrien geschickt. Medien spekulierten, ob sich Russland so für den Tod der Piloten gerächt habe.

    Am Freitag war eine russische Mi-25 im Raum Palmyra in Syrien von Daesh-Terrorkämpfern abgeschossen worden. Die Piloten Rafagat Chabibulin und Jewgeni Dolgin kamen dabei ums Leben.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Dmitri Peskow, Syrien, Russland