05:10 25 Februar 2020
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    Die jüngste Sitzung des Russland-NATO-Rates auf der Botschafterebene ist am Mittwoch ohne Durchbruch zu Ende gegangen. „Die Seiten bestätigten, dass die vorhandenen Gegensätze weiterhin bestehen bleiben“, sagte Alexej Malaschenko vom Moskauer Carnegie-Zentrum.

    „Die Botschafter trafen sich und verhandelten. Es ist gut, dass die Sitzung überhaupt stattfand. Aber sie hat die Beziehungen weder verschlechtert noch verbessert. Jeder blieb bei seiner Position.“ Bei den Gesprächen sei keine Einigung zu Flügen von Kampfjets mit eingeschalteten Transpondern im Ostseeraum erzielet worden, sagte Malaschenko.

    Hauptthema der Sitzung war die verstärkte Präsenz der NATO im Osten Europas. „Russland betrachtet den Ausbau der Infrastruktur der Allianz als kontraproduktiv“, sagte Alexander Gruschko, Botschafter Russlands bei der NATO, nach Abschluss der Sitzung.

    Allianzchef Jens Stoltenberg erklärte, dass Russland und die NATO weiterhin Gegensätze haben. Zugleich wies er auf eine „gute Atmosphäre“ in der Sitzung des Russland-NATO-Rates hin.

     

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