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    AfD-Sprecher Frohnmaier: Einwanderungsstopp für Muslime in ganz Europa

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Die Alternative für Deutschland fordert nach dem Anschlag von Nizza Änderungen in der Innen- und der Außenpolitik. Sputnik hat mit Markus Frohnmaier, dem Vorsitzenden der jungen Alternative, der Jugendorganisation der AfD, über die Terrorgefahr in Deutschland gesprochen.

    Was glauben Sie, warum hat es wieder Frankreich getroffen?

    Ich glaube, dass man ganz bewusst Frankreich ausgewählt hat. Die radikal-islamische Szene ist dort sehr aktiv. Der Zeitpunkt nach der Europameisterschaft wurde ganz bewusst abgepasst. Denn der Ausnahmezustand, der einmalig für eine Fußballmeisterschaft verhängt wurde, konnte danach nicht weiter fortbestehen.

    Was bedeutet dieser neue Anschlag für die EU und auch für Deutschland?

    Ich glaube, dass die EU, aber auch Deutschland als NATO-Mitglied darüber nachdenken müssen, inwieweit man sich in Zukunft an Auslandseinsätzen beteiligen möchte. Seit wichtige NATO-Staaten ihre militärischen Invasionen im Nahen und Mittleren Osten erhöht haben, ist der Terror über Europa eingebrochen. Beispielsweise in Syrien wollte man den Eindruck vermitteln, man unterstütze eine liberal-konservative Opposition gegen Präsident Baschar al-Assad, um unsere westlichen Werte des Zusammenlebens sowie des Demokratieverständnisses zu implementieren. Aber das ging wohl ziemlich schief. Man hat handfeste Terroristen unterstützt, die sich mittlerweile über diese Gebiete ausbreiten und immer häufiger in Europa aktiv werden.

    Was sollte Ihrer Meinung nach gegen den Islamischen Staat unternommen werden?

    Man sollte mit Russland zusammenarbeiten und die syrische Armee unterstützen, um den IS zurückzudrängen. Das findet zwar langsam statt, jedoch unterstützen unsere amerikanischen Freunde nach wie vor Truppen, die dem IS nahe stehen. Man sollte eine Null-Toleranz-Politik einführen und Verantwortung übernehmen.

    Die Frage, die sich für mich stellt, ist doch: Wollen wir im Nahen und Mittleren Osten intervenieren oder halten wir uns raus? Wir haben bisher mehrmals eingriffen und geholfen, Regime zu stürzen, wodurch auch die Flüchtlingskrise entstanden ist. Besonders wir Deutsche haben uns mit Wirtschaftsembargos eingemischt, was die Lebensverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten deutlich verschlechtert hat. Daraus schließt sich für mich, dass wir massiv militärisch eingreifen sollten, um die Lage endlich zu stabilisieren und Sicherheit zu generieren.

    Wie sicher ist denn Deutschland?

    Hier ist noch nichts passiert, weil die Terroristen verstanden haben, dass man von Deutschland aus Terroranschläge wunderbar planen kann. In Deutschland werden nur ungefähr zehn Prozent der Flüchtlinge registriert. Vielen Flüchtlingen ist es auch möglich, mit mehreren Pässen rumzureisen. Darüber hinaus wird weder von Politikern, noch von den klassischen Medien nach Lösungsvorschlägen gesucht.

    Dabei es ist an der Zeit, dass man endlich anerkennt, welche Gefahr vom Islam ausgeht. Auch in den Flüchtlingsunterkünften radikalisieren sich die Menschen allmählich. Es gibt auch immer mehr Kämpfer des IS oder der Al-Nusra-Front, die in Deutschland getarnt als Flüchtlinge ankommen. Man muss daher anfangen, auch die deutschen Flüchtlingsheime zu überwachen.

    Ich plädiere dafür, dass man einen Einwanderungsstopp gegen Muslime in ganz Europa verhängt. Ansonsten steht uns auch ein möglicher Terroranschlag bevor.

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    Tags:
    Terrorgefahr, Terrorbekämpfung, Terrorismus, AfD Armee Fraktion (AAF), NATO, Markus Frohnmaier, Baschar al-Assad, Nizza, Europäische Union, Syrien, Deutschland, Frankreich, Russland