13:16 29 Januar 2020
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    Die US-Behörden haben das bisher geheimgehaltene letzte Kapitel des 800 Seiten langen Kongressberichtes über die Terrorangriffe vom 11. September 2001 veröffentlicht. Das Dokument schließt eine Verbindung zwischen den Terroristen und den saudi-arabischen Machtbehörden nicht aus, führt jedoch keine stichhaltigen Beweise an.

    Wie US-Außenamtssprecherin Elizabeth Trudeau bei einem Briefing sagte, liegen keine Beweise dafür vor, dass die Regierung von Saudi-Arabien oder Angehörige der saudischen Königsfamilie Unterstützung dafür geleistet oder über die vorzubereitende Attacke gewusst hätten.

    Der Kovorsitzende der zuständigen Kongresskommission, Bob Graham, hatte zuvor mitgeteilt, dass das geheimgehaltene Kapitel des Berichtes Angaben über die Verwicklung von Riad in die Terroranschläge und die Ausbildung von saudi-arabischen Piloten für die genannten Terroranschläge enthalte.

    In den USA wurden bereits früher Vermutungen ausgesprochen, dass Saudi-Arabien seinerzeit die Augen vor den Aktivitäten von Bin Laden verschlossen und in Kontakt mit dieser Gruppierung gestanden hatte.

    Al-Qaida-Terroristen hatten am 11. September 2001 mehrere Passagierflugzeuge gekapert und zwei Gebäude des World Trade Centers gerammt. Es gab 3000 Opfer.

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    Veröffentlichung, Elizabeth Trudeau, USA