20:20 27 März 2017
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    Kampfansage an Ankara: WikiLeaks will 100.000 Regierungs-Dokumente veröffentlichen

    © Foto: Jagz Mario
    Politik
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    WikiLeaks hat der türkischen Regierung offenbar den Kampf angesagt: Am Montag drohte die Enthüllungs-Plattform mit der Veröffentlichung von über 100.000 Dokumenten, welche die türkische Führung bloßstellen könnten.

    „Macht euch zum Kampf bereit, wenn wir mehr als 100.000 Dokumente über die Struktur der politischen Macht der Türkei veröffentlichen“, heißt es im offiziellen Twitter-Account von WikiLeaks.

    ​Eine Gruppe türkischer Militärs hatte am Freitagabend einen Putsch unternommen, der wenige Stunden später niedergeschlagen wurde. Bei den Gefechten in Ankara und Istanbul wurden mehr als 290 Menschen getötet. Nach Angaben der Regierung sind rund 6.000 Putsch-Verdächtige, darunter der Kommandeur des 3. Armeecorps, General Erdal Öztürk, und der Kommandeur der 2. Armee, Adem Huduti, festgenommen worden.

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    Tags:
    Veröffentlichung, Regierung, WikiLeaks, Türkei, Ankara
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    Alle Kommentare

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      wassermann1-lack
      Bin mal gespannt , welch dreckiges Spiel da wieder getrieben wurde. Hier werde ich es sicher erfahren. Unsere Lügenpresse wird darüber wie üblich schweigen.
    • konstantin
      „Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar.

      Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. (…)

      Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“



      (Hermann Göring, 18. April 1946, Nürnberg, abends in seiner Zelle, „achselzuckend“)
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      babs44
      Nicht drohen, sondern Taten sprechen lassen.
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      ingomaus
      Pippm, in der EU ist es Gesetz Putschisten und andere Aufständischen per Todesstrafe zu entsorgen.
      Das Amtsblatt der Europäischen Union (C 303/17 bis 303/18 vom 14.12.2007)
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      hihardtAntwort ankonstantin(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      konstantin,
      es hat sich NICHTS geändert!
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      wassermann1-lack
      Jedes Volk hat die Wahl, sich entweder von einer verbrecherischen Regierung unterwürfig führen zu lassen, oder sie zum Teufel zu jagen. Die Türkei ist ein islamischer Staat und Islam bedeutet nun mal unterwürfig. Aber wir in Deutschland stehen dem in nichts nach.
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      billyvor
      Oh, da haben Erdogans Anwälte bestimmt bereits Dollar/Euro Zeichen in den Augen:
      Süßer die Kassen nie klingen......

      Unter einer Klage und/oder dem Antrag auf Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird es Erdogan nicht tun
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      hihardtAntwort aningomaus(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ingomaus,
      und ist im Lissabon-Vertrag unter dem 01.12.2009 festgeschrieben. Das ganze Gerede der Bundeskanzlerin und sämtlicher Unterzeichner des Lissabon-Vertrages kann daher vergessen werden.
    • Piero DoldiAntwort ankonstantin(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      konstantin, das funktioniert seit Tausenden von Jahren, klappte vor 85 Jahren perfekt und läuft auch momentan noch ausgezeichnet. Die Masse durchschaut das Spiel einfach nicht.
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      billyvorAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi,
      Ich behaupte mal: Sie könnte, wenn sie dann wollte. Und das hätte sie auch vor 85 Jahren schon gekonnt.

      Und heute, mit den ungleich besseren und umfangreicheren Möglichkeiten zur Information, könne sie erst recht (durchschauen).

      Es ist allerdings einfacher und bequemer, sich mit Chips und Bier vor der Glotze - oder auf Malle in der Sonne - zu wälzen, und höchstens mutig vor sich hin zu pöbeln.

      Wenn es zu spät ist, dann das gleiche Spiel:
      "Das haben wir doch nicht gewusst. - Was sollten wir denn schon tun? - Wir waren doch eigentlich alle dagegen"
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      Joesi
      ...und Russland guter Wassermann....muß man einfach lieben!!
    • Piero DoldiAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, gestern äusseret snpodon in seinem Kommentar sehr richtig, "zur Vergesslichkeit gesellt sich ihre Schwester müde Bequemlichkeit", dann fängt das gleiche, so oft verderblich endende Spiel für die Gesellschaft von vorne an.
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      At_Tiffany
      Fehlt nur noch, dass Wikileaks mit entsprechenden Beweismitteln enthüllt, dass der ganze Putsch vom Erdowahn in Szene gesetzt wurde......
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      ale_xandria
      Warum nur drohen! Bitte veröffentlichen!
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      balkansahelAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, ja das funktioniert seit menschengedenken... aber zugunsten der nato funktioniert es am besten, denn solch einen gewaltigen TERRORAPPARAT gab es noch nie...

      Wiki wird die DEUTSCHNATIONALISTEN wohl enttäuschen, siehe die wiki-doko zum Irak, wo über 400000 nato-kriegsverbrechen konkret mit Namen aufgelistet sind... dagegen ist der Sultan ein waisenknabe... und der Sultan ändert sich!!!, die nato-faschisten kämpfen bis "zum Endsieg" wie 1945...
    • Germane
      Auch das wird das Merkel nicht interessieren !
    • sanpodon
      Hier darf es jetzt nicht bei der Drohung bleiben. Wer Derartiges in den Raum stellt, muss auch danach handeln, widrigenfalls die Organisation selbst in ein äußerst manipulatorisches Zwielicht gerät.
    • konstantinAntwort anhihardt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hihardt, die Menschen lernen nicht aus der Geschichte, bzw. sie beschäftigen sich nicht einmal damit. Das ist wohl der Grund das sie alles wieder und wieder durchleben müssen.
      Dazu passt auch die Aussage von Peter Scholl-Latour:
      Zitat des Tages vom 08.06.2012
      Um eine Revolution zu machen, braucht man Schläger und Kanonen – keine Idealisten, die auf Facebook posten.
      Der Kriegsreporter Peter Scholl-Latour in der ARD-Talkshow »Anne Will«
    • konstantinAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, m Sommer 1919 standen die Truppen von 14 staaten auf sowjetischen Gebiet, ohne das eine Kriegserklärung erfolgt war.

      Großbritanien - Serbien
      Frankreich - China
      Japan .- Finnland
      Deutschland - Griechenland
      Italien - Polen
      USA - Rumänien
      Tschechoslowakei - Türkei

      (man lese die Namen der Staaten nochmals durch und erinnere sich wer 20 Jahre Später Bündnisse gegen Deutschland bildete, mit sogenannter sauberer Weste)

      Die Armeen der weißgardistischen Generäle sollten gemeinsam mit den Interventionstruppen von allen 4 Himmelsrichtungen konzentrisch auf Moskau vorrücken.

      Im Norden General Nikolai Judenitsch zusammen mit englischen Truppen
      Im Süden General Anton Denikin, dessen Armee von den Franzosen ausgerüstet wurde
      Im Osten Admiral Alexander Koltschak gleitet von englischen Militärberatern
      Im Westen die neuorganisierte polnische Armee des General Pilsudski

      (nun meine persönliche Krönung)

      Winston Churchill leitete die Kampagne gegen Sowjetrussland persönlich

      In seinem Buch " The World Crisis: The Aftermath" sagte er
      Zitat
      Führten sie (die Alliierten) gegen Rußland Krieg? Keinesfalls; aber sie erschossen jeden Sowjetrussen,
      den sie erblickten. Ihre truppen hatten russiches Gebiet besetzt. sie bewaffneten die Feinde, der Sowjetregierung. Sie blockierten
      Häfen und versenkten Kriegsschiffe. Der Zusammenbruch des Regimes wurde von ihnen angestrebt und vorbereitet. Aber von Krieg oder Einmischung zu sprechen, galt als peinlich und beschämend!!!! Sie behaupteten immer wieder, es sei ihnen völlig gleichgültig, was im inneren Rußlands vorgehe. Sie waren unparteiisch---basta!
    • konstantinAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, ja leider ist das so.
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