06:54 17 November 2019
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    Russland mit Team-Gold im Synchronschwimmen (Archivbild)

    Letztes Wort hat Gericht CAS: IOC schließt Russland nicht von Olympia-2016 aus

    © RIA Novosti . Alexandr Wilf
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    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird keine Entscheidung über einen Ausschluss der gesamten russischen Nationalmannschaft von Olympia-2016 in Rio treffen, bis der internationale Sportgerichtshof sein Urteil zu den Doping-Vorwürfen spricht, wie die Sky-Sports-Reporterin Orla Chennaoui via Twitter mitteilte.

    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird keine Entscheidung über einen Ausschluss der gesamten russischen Nationalmannschaft von Olympia-2016 in Rio treffen, bis der internationale Sportgerichtshof sein Urteil zu den Doping-Vorwürfen spricht, wie die Sky-Sports-Reporterin Orla Chennaoui via Twitter mitteilte.

    ​„Nach meinen Informationen wird das IOC keine Entscheidung in Bezug auf Russlands Olympia-Mannschaft bekannt geben. Vorläufige Maßnahmen sind gegen offizielle Personen möglich. Die Position des IOC wird durch die Entscheidung des CAS in Bezug auf die Disqualifizierung der russischen Leichtathletik-Mannschaft erschwert, die am Donnerstad erwartet wird. Keine Entscheidungen werden bis Ende der Gerichtsverhandlungen getroffen“, so Chennaoui.

    Am Montag hatte Wada-Chefermittler McLaren in Toronto die Ergebnisse der Ermittlungen der Welt-Anti-Doping-Agentur bekanntgegeben. Schließlich hatte WADA empfohlen, russische Sportler von der Teilnahme an allen internationalen Wettkämpfen, einschließlich der Olympischen Spiele 2016, auszuschließen.

    Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am 4. Juli offiziell sein Schiedsgerichtsverfahren zum Ausschluss aller russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eröffnet. Eine endgültige Entscheidung wird spätestens am 21. Juli erwartet.

    Der IAAF-Rat hatte am 17. Juni die Disqualifizierung des russischen Leichtathletik-Verbandes (ARAF) in Kraft gelassen und dementsprechend die russischen Leichtathleten von internationalen Wettkämpfen suspendiert. Am 2. Juli hatten insgesamt 68 russische Leichtathleten und Russlands Nationales Olympisches Komitee eine Klage beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne eingereicht, um gegen die ungerechtfertigten Strafmaßnahmen der IAAF vorzugehen und einen Ausschluss von den Sommerspielen in Rio zu verhindern.

     

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    Sportler, Olympische Spiele in Rio de Janeiro, Internationaler Sportgerichtshof CAS, Internationales Olympisches Komitee (IOC), Rio de Janeiro, Russland