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17:42 23 Juli 2019
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    Axt-Attacke bei Würzburg

    Grünen-Kritik an Einsatz bei Terror-Blutbad: Polizei und Netz gehen auf Künast los

    © REUTERS / Kai Pfaffenbach
    Politik
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    Grünen-Politikerin Renate Künast hat nach der Axt-Attacke eines afghanischen Jugendlichen auf Fahrgäste im Regionalzug bei Würzburg den Polizei-Einsatz kritisch hinterfragt. Nun wird sie dafür heftig vom Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft kritisiert, wie die Bild-Zeitung schreibt. Und nicht nur von ihm.

    Künasts Kritikpunkt via Twitter war: „Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“ 

    ​Dagegen wandte sich der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, gegenüber Bild: „Der finale Rettungsschuss ist gesetzlich eindeutig geregelt. Die Polizisten wurden angegriffen und haben mit der Schusswaffe diese unmittelbare Gefahr für Leib und Leben abgewehrt. Das ist ihr gesetzlicher Auftrag. Die Grünen-Abgeordnete Renate Künast hat von der Realität gefährlicher Polizeieinsätze überhaupt keine Ahnung.“ 

    Der „Saarbrücker Zeitung“ sagte Wendt außerdem, der Vorgang werde nun sorgfältig von der Staatsanwaltschaft untersucht, dann werde ein Urteil gefällt.

    „Da brauchen wir die parlamentarischen Klugscheißer überhaupt nicht“, so Wendt weiter. „Vielleicht sollte man Politikern grundsätzlich empfehlen, bei solchen Ereignissen 24 Stunden lang nicht zu twittern.“

    Und auch Twitter-Nutzer außerhalb der Polizeikreise warfen der Grünen-Politikerin ihre Kritik an dem Einsatz gegen den Zug-Terroristen vor. 

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    Tags:
    Kritik, Polizei, Blutbad, Zug, Attacke, Twitter, Renate Künast, Würzburg