08:37 18 November 2019
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    Migranten an der Grenze zu Ungarn

    Mehr Attentate und Gewalt: Ungarn startet „Aufklärungs-Kampagne“ gegen Migranten

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Das ungarische Ministerkabinett hat seine Anti-Migrations-Rhetorik im Vorfeld des für Oktober geplanten Referendums über die geplante Flüchtlingsquote der EU verschärft, wie der Pressedienst der Regierung des Landes bekannt gab.

    Das rechtskonservative Ministerkabinett des Landes initiierte demnach eine spezielle Informationskampagne unter dem Motto „Haben Sie das gewusst?“. Im Rahmen der Kampagne werden Beiträge veröffentlicht, in denen Migranten der jüngsten Terroranschlägen in Europa beschuldigt werden.

    „Die Gewalt gegen Frauen hat seit dem Migrantenzustrom rasant zugenommen. Etwa eine Million Menschen wollen allein nur aus Libyen nach Europa kommen“, heißt es in einem solchen Artikel.

    Diese „Aufklärungsmaterialien“ sollen in Printmedien, lokalen TV-Sendungen sowie auf Bannern im ganzen Land verbreitet werden.

    Zuvor hatte die Regierung erklärt, sie wolle ein Referendum über die geplante EU-Flüchtlingsquote durchführen. Die Brüsseler Pläne sehen vor, bis zu 160.000 Migranten auf dem Territorium von 28 Mitgliedsländern der Union unterzubringen.

    Am 19. Juli hatte ein junger Mann aus Afghanistan in einem Regionalzug bei Würzburg Fahrgäste mit einer Axt und Messern angegriffen. Vier Menschen wurden dabei schwer verletzt.

    Während der Festlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag war am 14. Juli in Nizza ein Großlaster zwei Kilometer weit in eine Menschenmenge gerast. Bei dem Anschlag kamen 84 Menschen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt, Dutzende davon schwer. Frankreichs Präsident bezeichnete die Tat als „terroristisch" und ordnete Staatstrauer an.

    Die Terrormiliz Daesh bekannte sich zu den beiden Taten.

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    Terroranschläge, Gewalt, Quoten, Regierung, Kampagne, Migranten, EU, Ungarn