11:01 05 August 2020
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    Der Chef des islamistischen Terrornetzwerkes Al-Qaida, Aiman az-Zawahiri, hat seine Kämpfer dazu aufgerufen, europäische Bürger zu entführen und diese als Geiseln gegen festgenommene Dschihadisten auszutauschen, wie das Portal life.ru unter Berufung auf Angaben des Online-Portals SITE berichtet.

    Aiman az-Zawahiri zufolge sollten solche Entführungen durchgeführt werden, bis der Westen „den letzten Moslem, die letzte Muslima aus den Gefängnissen der Kreuzritter, Ungläubigen und Islamfeinde freilässt“, so life.ru. 

    Aiman az-Zawahiri war im Juni 2011 nach dem Tod Osama Bin Ladens zum neuen Anführer der Al-Qaida bestimmt worden.

    Das Terrornetzwerk Al-Qaida kämpft für eine islamistische Weltordnung, die Angriffe richten sich vor allem gegen die USA und Westeuropa. Al-Qaida wurde Ende der 1980er Jahre von Osama bin Laden im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet gegründet. Die Zahl der Al-Qaida-Kämpfer im Untergrund kann nur grob geschätzt werden. Die USA gehen von mehreren tausend aus. Allein in Afghanistan, wo sie jahrelang vom Taliban-Regime geschützt wurden, sollen mehr als 5000 Terroristen in Lagern ausgebildet worden sein.

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    Tags:
    Terrordrohung, Al-Qaida, Aiman al-Zawahiri