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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Publikationen, laut denen Russland in Cyberangriffe auf die elektronische Post der Demokratischen Partei der USA verwickelt sei, als unseriös abgetan.

    “Ich möchte keine Schimpfwörter dabei benutzen”, sagte Lawrow scherzend auf die  Bitte von US-Journalisten, die in Medien erschienenen Informationen zu diesem Thema zu kommentieren.

    Die Chefin des nationalen Ausschusses der Demokratischen Partei,  Debbie Wasserman Schultz, hatte am Sonntag ihren Rücktritt eingereicht,  nachdem das E-Mail-System der Parteileitung gehackt worden war. Aus den offengelegten elektronischen Briefen geht hervor, dass der Parteiapparat die Vorwahlen der Amtsbewerberin für die Präsidentschaftswahlen Hillary Clinton zum Nachteil ihres Rivalen Bernie Sanders unterstützt hatte.

    Wie ein Sprecher des Wahlstabes von Clinton dazu äußerte, seien die diesbezüglichen Server von russischen Hackern angegriffen worden. Dies sei ein Beweis für die Absicht Russlands, Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen zu unterstützen, hieß es. Der Wahlstab des Milliardärs hat diese Information entschieden zurückgewiesen.

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    Tags:
    Hackerangriff, Sergej Lawrow, USA, Russland