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    Der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland sieht die jüngsten Anschläge in Deutschland als Beleg dafür, dass seine Partei Recht hat. Seine Partei habe schon immer das gefordert, was die CSU erst jetzt verlangt, nämlich mehr Kontrollen und eine schnellere Abschiebung von Flüchtlingen.

    „Wir haben daraufhin gewiesen, dass mit den Flüchtlingen Terroristen ins Land kommen, und wir haben immer daraufhin gewiesen, dass eine ungebremste Zuwanderung von kultur- und raumfremden Menschen, ohne dass die Leute registriert werden, ein Sicherheitsrisiko darstellt“, sagte er im Interview mit Sputnik-Korrespondent Bolle Selke.

    Nun werde es Zeit, dass alle nicht-registrierten Flüchtlinge, die in Deutschland leben, tatsächlich registriert werden, und das Leute, die nicht nach Deutschland gehören, abgeschoben werden, betonte er. Als Maßstab dafür, wer bleiben dürfe und wer nicht, zieht Dr. Gauland das Grundrecht auf Asyl heran:

    „Es gibt in Deutschland das Grundrecht auf Asyl. Wird jemand politisch verfolgt, so hat derjenige das Anrecht, hier zu sein. Es gibt auch das sekundäre Schutzbedürfnis der Genfer Konvention. Doch alle anderen müssen so schnell wie möglich in ihre Heimat zurückgeführt werden.“

    Darauf angesprochen, dass in Deutschland momentan 170.000 geduldete Menschen leben – zu dieser Kategorie gehörte auch der Attentäter in Ansbach – äußerte Gauland: „Sie müssen ebenfalls zurück geschickt werden. Das sind 170.000 zu viele Flüchtlinge.“

    Gesundheitliche Gründe, etwa eine labile Psyche, soll nach seiner Auffassung nicht als Grund gelten, die Personen, denen das Asylrecht verweigert wurde, in Deutschland zu „dulden“. „Ich sehe nicht ein, dass eine labile Psyche zu Terroranschlägen in Deutschland führt“, betonte der AfD-Top-Politiker. „Sollen sich doch bitte schön die Heimatländer darum kümmern. Aber nicht die Bundesrepublik Deutschland.“

    „Wir müssen solche Menschen so schnell wie möglich abschieben“, fügte er hinzu. „Man konnte gestern im deutschen Staatsfernsehen sehen, dass wir jetzt von Psychologen aufgefordert werden, mit dieser Angst zu leben. Damit sollen wir darauf vorbereitet werden, dass dieser Terrorismus das Natürliche in unserem Lande ist. Doch die AfD ist nicht bereit, das hinzunehmen. Die Leute gehören rausgeschafft und es sollte nicht die Aufgabe von Psychologen sein, uns zu erklären, dass wir mit dieser Angst vor Terror leben müssen.“

    Von dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei hält der Fraktionsvorsitzende Gauland nichts. Er wäre sehr zufrieden, wenn der Deal aufgekündigt würde:

    „Es ist sicher nicht im Sinne der AfD, dass wir den Grenzschutz auf ein sehr problematisches Regime verlagern. Es ist unsere nationale Aufgabe und die der EU, unsere Grenzen zu schützen. Dass das geht, hat bereits die Schließung der Balkanroute gezeigt. Doch dass wir nun einen ausländischen Diktator benutzen, um ihn die schmutzige Arbeit machen zu lassen, habe ich schon immer für eine verfehlte Politik gehalten.“

    Auch das internationale Engagement der Bundeswehr sieht Gauland sehr kritisch:

    „Die Bundeswehr sollte, anstatt sich irgendwo auf der Welt herumzutreiben, für Ziele, die nichts mit Deutschland zu tun haben, die Grenzen dieses Landes schützen. Genauso wie das französische und britische Soldaten tun. Es ist Sache der Bundeswehr, das Heimatland zu schützen und nicht in Afghanistan einen Krieg zu führen, der vollkommen sinnlos ist.“

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    Tags:
    Terroristen, Flüchtlingsproblem, Asyl, Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, Deutschland