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22:05 17 Oktober 2019
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    Terror (Symbolbild)

    FSB-Chef spricht von 220 potentiellen Selbstmordattentätern in Russland

    CC BY 2.0 / Erich Ferdinand
    Politik
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    Wie der Chef des russischen Sicherheitsdienstes FSB, Alexander Bortnikow, berichtete, stehen 220 potentielle Selbstmordattentäter in Russland unter ständiger Beobachtung.

    „Die Zahl der sich in Russland unter Beobachtung befindlichen potentiellen Pseudo-Schachiden liegt bei über 220. Die FSB-Mitarbeiter arbeiten systematisch an der Enttarnung solcher Personen, die an der Vorbereitung von so genannten lebenden Bomben und Terroranschlägen mit ihrem Einsatz beteiligt sind“, sagte Bortnikow.

    Der FSB-Chef berichtete zudem, dass 2015 in Russland 2900 Menschen ermittelt worden seien, die der Kampfvorbereitung in Afghanistan, Syrien und im Irak verdächtigt werden. Zugleich wurden zur internationalen Fahndung  mehr als 260 Personen ausgeschrieben, die im Ausland Terroranschläge in Russland und in anderen Ländern vorbereiten.

    Darüber hinaus berichtete Bortnikow über Pläne aus dem Nahen Osten, dem terroristischen Untergrund im Nordkaukasus einen neuen Impuls zu verleihen.

    „Wir bekommen bestätigte Angaben über die Pläne von Bandenchefs, die sich in den Ländern des Nahen Ostens verstecken, ihre Terroraktivitäten fortsetzen und versuchen, dem nordkaukasischen Untergrund einen neuen Impuls zu verleihen, dessen Aktivitäten wir eingedämmt und von dem wir große Kräfte neutralisiert haben“, sagte Bortnikow.

    Das russische Innenministerium berichtete Mitte Juni von einem Anstieg der Terrorverbrechen. Laut Statistiken stieg die Zahl dieser Verbrechen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie der stellvertretende Leiter des Staatsdumaausschusses für Sicherheit und Antikorruptionskampf, Alexander Hinstein, gegenüber RBC sagte, hängt das mit dem verstärkten Kampf gegen die IS-Extremisten zusammen. In diesem Jahr könne die Zahl dieser Verbrechen einen Rekordwert erreichen und sich auf mehr als 2000 gemeldete Fälle belaufen, so eine RBC-Quelle.

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    Tags:
    Selbstmordattentäter, Terrorismus, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Alexander Bortnikow, Russland