13:27 28 Oktober 2020
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich über die Ermittlungen wegen Geldwäsche verärgert gezeigt, die in Italien gegen seinen Sohn Bilal laufen.

    „Diese Geschichte kann unsere Beziehungen zu Italien gefährden. Mein Sohn ist ein ausgezeichneter Mensch, dem Geldwäsche vorgeworfen wird. Italien sollte sich eher um seine Mafia kümmern und nicht um ihn", sagte Erdogan in einem Interview mit dem TV-Sender Rai News 24. 

    Er warf den Behörden in Bologna außerdem vor, ihn als „Diktator“ zu bezeichnen und die in der Türkei verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK zu unterstützen. 

    Bilal Erdogan soll illegal beträchtliche Summen aus seiner Heimat nach Italien eingeführt haben, die er vermutlich aus einem illegalen Öl-Geschäft mit verbotenen Organisationen erhalten habe. 

    Die Untersuchung wurde im Februar aufgrund der Anzeige des oppositionellen türkischen Unternehmers Murat Hakan Uzan aufgenommen, der Asyl in Frankreich bekommen hatte. Erdogan Junior hatte im März Bologna verlassen.

     

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    Tags:
    Erdöl, Geschäfte, illegale, Geldwäsche, Drohungen, Ermittlungen, Recep Tayyip Erdogan, Bilal Erdogan, Bologna, Italien, Türkei