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14:18 21 Oktober 2019
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    Japan lobt Ergebnisse der Armeereformen in Russland

    © Sputnik / Vladimir Viatkin
    Politik
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    Trotz etlicher Wirtschaftsprobleme hat Russland seine Streitkräfte modernisiert und seine militärische Tätigkeit territorial ausgeweitet. Dabei steht Russland im Unterschied zu China und Nordkorea nicht auf der Liste potentieller militärischer Bedrohungen für Japan, heißt es im Weißbuch 2016 des japanischen Verteidigungsamtes, wie Sputnik erfuhr.

    „Russland hat die Zeitperiode des Wiederaufbaus und der Festigung des Landes abgeschlossen. Es setzt sich zur Aufgabe, einen reichen Staat aufzubauen, stützt sich dabei auf eine neue Wirtschafts-, Zivilisations- und Militärmacht und will sich zu einer einflussreichen Großmacht entwickeln.“

    Die Verfasser verweisen außerdem auf eine erfolgreiche und tatkräftige Teilnahme Russlands an der militärischen Operation gegen die Daesh-Terroristen im September 2015 in Syrien. „Eine umgehende Entfaltung von Streitkräften in einem entlegenen Gebiet und die Erfüllung der entsprechenden Aufgabe in begrenzter Zeit können als Ergebnisse der zuvor durchgeführten Armeereformen betrachtet werden“, heißt es.

    Laut dem Dokument nimmt Russland eine immer wichtigere Abschreckungsrolle in der heutigen multipolaren Welt wahr. „…Dank der Aufrechterhaltung der nuklearen Abschreckungskräfte und der Streitkräfte insgesamt wird der Verhinderung von Militärkonflikten weiterhin große Aufmerksamkeit gewidmet“, wird unterstrichen.

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    Tags:
    Weißbuch, Japan, Russland