05:09 02 Juni 2020
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    Das US-Verteidigungsministerium hat sich geweigert, Pakistan eine Militärhilfe in Höhe von 300 Millionen Dollar bereitzustellen, wie die Zeitung The Washington Post berichtet. Grund seien die unzureichenden Schritte Islamabads im Kampf gegen das terroristische Haqqani-Netzwerk.

    Der US-Verteidigungsminister Ashton Carter wird laut Pentagon-Sprecher Adam Stamp vor dem Kongress nicht über die aktiven Kampfhandlungen Pakistans gegen das Haqqani-Netzwerk im Land berichten. Das bedeute, Islamabad werde keine Rüstungsfinanzierung in Höhe von 300 Millionen Dollar bekommen.

    Stamp betonte, Carters Entscheidung liege die Tatsache zugrunde, dass die Kämpfer der Terrorgruppierung Haqqani-Netzwerk und der afghanischen islamistischen Taliban weiter in Pakistan agierten.

    Das Haqqani-Netzwerk ist eine militante, terroristisch-islamistische Organisation in Afghanistan und Pakistan. Es wird für zahlreiche tödliche Anschläge in Afghanistan verantwortlich gemacht. 2012 erklärten die USA die Gruppierung wegen der Angriffe auf US-Militärs und Regierungsobjekte in Afghanistan für terroristisch. Beispielsweise hatten die Kämpfer dieser Gruppierung 2012 die US-Botschaft in Kabul angegriffen. Das Haqqani-Netzwerk steht in engem Kontakt zu anderen Terrorgruppierungen wie Taliban und Al-Qaida.

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    Tags:
    Anti-Terror-Kampf, Militärhilfe, Taliban, Ashton Carter, USA, Pakistan