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    Russisch-chinesische Seemanöver 2015

    Australien neugierig auf russisch-chinesische Seemanöver im Südchinesischen Meer

    © Sputnik / Vitaly Ankov
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    Australien schickt voraussichtlich Militärkräfte ins Südchinesische Meer, um die für September angesetzten gemeinsamen Seemanöver der chinesischen und der russischen Marine zu verfolgen, berichtet die australische Webseite NEWS.com.au.

    Wie der chinesische Armeesprecher mitteilte, finden die Seeübungen Chinas und Russlands planmäßig statt und sollen die Zusammenarbeit zwischen den Flotten der beiden Ländern verstärken.

    Zwar hieß es im australischen Verteidigungsministerium, die Seeübungen seien gegen kein anderes Land gerichtet, aber Australien will die Kräfte Chinas und Russlands in der Region beobachten, wichtige Informationen sammeln und klären, inwieweit die russisch-chinesische militärische Kooperation effektiv ist.

    Darüber berichtete „The Sydney Morning Herald“ am 1. August unter Berufung auf von Fairfax Media beschaffene Informationen aus dem Verteidigungsministerium. „Es wäre dumm, eine solche Gelegenheit zu verpassen“, so die Quelle im Ministerium.

    Die Militärs schließen nicht aus, dass ein U-Boot vom Typ Collins ins Gebiet der Manöver geschickt wird, obwohl eine offene Beobachtung durch Überwachungsflugzeuge vom Typ Lockheed P-3 Orion, die im Rahmen der Operation Gateway über dem Meer fliegen, am einfachsten wäre.

    Chinesisches Hochfrequenzradar auf Spratly-Inseln
    © REUTERS / CSIS Asia Maritime Transparency Initiative/DigitalGlobe
    Wie NEWS.com.au berichtet, haben sich China und Russland in der letzten Zeit darum bemüht, die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich, in Wirtschaft und Diplomatie zu verstärken, um „die Macht und den Einfluss der USA zu verringern“.

    China hat in der Vorwoche seine „höchste Unzufriedenheit“ in Bezug auf solche Länder wie Australien bekundet und gedroht, „ernste Maßnahmen“ zu ergreifen, wenn die Weltmächte ihre Aktivitäten im Südchinesischen Meer fortsetzen sollten.

    Am 12. Juli hat das Haager Schiedsgericht die Ansprüche Chinas auf umstrittene Gebiete im Südchinesischen Meer abgelehnt. Der chinesische Verteidigungsminister Chang Wanquan rief am 3. August dazu auf, sich auf einen „Volkskrieg auf See“ vorzubereiten, um die Souveränität des Landes beizubehalten.

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