10:24 30 März 2020
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    Jahrestag des Südossetien-Krieges (30)
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    Die selbsterklärte Republik Südossetien trauert laut Medienberichten um die Opfer des Krieges, den Georgien vor genau acht Jahren gegen die Region Südossetien entfesselt hatte. Die georgische Armee griff in der Nacht zum 8. August die südossetische Hauptstadt Zchinwal mit Mehrfahrraketenwerfern und schwerer Artillerie an.

    Kurz darauf rollten georgische Panzer in die Stadt. Das in Zchinwal stationierte Bataillon der russischen Friedenstruppen war als erstes dem Angriff ausgesetzt. Damals fielen 72 russische Blauhelmsoldaten.

    Russland sah sich gezwungen, Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger und der südossetischen Bevölkerung zu ergreifen und eine Operation zur Zwangsbefriedung Georgiens einzuleiten. Der militärische Konflikt dauerte fünf Tage. Mehr als 1.000 Menschen fielen der georgischen Aggression zum Opfer.

    Zwei Wochen nach dem Kriegsende hat Moskau die Unabhängigkeit von Südossetien und einer weiteren abtrünnigen Provinz Georgiens, Abchasien, anerkannt. Dieser Status wurde später von weiteren fünf Ländern anerkannt.

    Der Chef der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik, Igor Plotnizki, hat laut Sputnik am Gedenktag für die Opfer des August-Krieges im Namen aller Bürger der LVR Solidarität mit dem Volk Südossetiens bekundet. Plotnizki betonte, Südossetien und die Region Donbass seien „einer heimtückischen Aggression und einem Genozid durch ihre ehemaligen Länder“ ausgesetzt gewesen.

    Die einstige Autonomie Südossetien hatte sich bereits vor der Auflösung der Sowjetunion für unabhängig von der damaligen Georgischen SSR erklärt. 

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    Gedenktag, Igor Plotnizki, Südossetien