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16:05 22 September 2019
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    Ukrainisches Terrornetz auf der Krim zerschlagen: Zwei Tote bei Agenten-Ergreifung

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    Auf dem Territorium der Krim hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB eine Serie von Terroranschlägen vereitelt, die im Verteidigungsministerium der Ukraine vorbereitet worden sein muss. Dies teilte der FSB-Pressedienst mit.

    „Auf dem Territorium der Halbinsel Krim wurde ein Agentennetz der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aufgedeckt“, heißt es in der Mitteilung. „Es wurden Bürger der Ukraine und Russlands festgenommen, die bei der Vorbereitung der Terroranschläge geholfen haben, sie haben ihre Schuld gestanden und sagen jetzt aus.“

    Ein Organisator der geplanten Terroranschläge, der 39-jährige Angestellte der ukrainischen Verteidigungsbehörde, Jewgeni Panow aus Saporishshja, wurde festgenommen und hat bereits ein Geständnis abgelegt.

    In der Nacht vom 6. auf den 7. August sei eine Gruppe ukrainischer Diversanten auf dem Territorium der Krim, nahe der Stadt Armjansk, aufgegriffen worden. Es sei zu einem Schusswechsel gekommen, bei dem ein FSB-Mitarbeiter ums Leben gekommen sei. Am Ort des Geschehens wurden 20 selbstgebaute Sprengsätze mit einer Sprengkraft von insgesamt 40 Kilogramm Trinitrotoluol (TNT), Munition, Minen, Granaten und Spezialwaffen entdeckt. Die geplanten Terroranschläge sollten die Lage im Vorfeld der Staatsduma- und Regionalwahlen destabilisieren. 

    Mehr zum Thema: Ukrainischer Parlamentschef: „Marine holt Krim zurück“ – Meint er es ernst?

    In der folgenden Nacht seien zwei weitere Versuche von Diversions- und Terrorgruppen unternommen worden, in das Territorium der Krim einzudringen. Diese aber konnten von FSB-Mitarbeitern vereitelt werden. Der Durchbruchsversuch sei von Seiten der Ukraine durch massiven Beschuss und Panzertechnik unterstützt worden, heißt es. Ein russischer Militärangehöriger kam bei der Abwehr des Durchbruchsversuchs zu Tode. Auf dem Territorium der Halbinsel läuft die Fahndung nach den Terroristen.

    Die FSB-Verwaltung Russlands für die Krim und Sewastopol hat Strafverfahren eingeleitet. Außerdem wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen an belebten Orten und bedeutenden Infrastrukturobjekten ergriffen. An der Grenze zur Ukraine sei außerdem der Grenzschutz verstärkt worden.

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    Russland, Ukraine, Krim