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    Anti-Terror-Einsatz auf Krim: Putin verspricht Konsequenzen

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    Auf der Krim hat der russische Inlandgeheimdienst FSB eigenen Angaben zufolge vom ukrainischen Verteidigungsministerium vorbereite Terroranschläge vereitelt, dabei kamen ein russischer FSB-Mitarbeiter und ein Militärangehöriger ums Leben. In einem Pressegespräch kommentierte nun Russlands Präsident Wladimir Putin diese Ereignisse.

    „Auf der russischen Seite ist es zu Verlusten gekommen, es wurden zwei Dienende getötet. Wir werden sicherlich nicht über so etwas hinwegsehen“, betonte er.

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte früher am Mittwoch mitgeteilt, auf der Krim eine ukrainische Agententruppe aufgespürt und zerschlagen zu haben. Die Ukrainer hätten Terroranschläge auf Infrastruktureinrichtungen der Halbinsel geplant. Bei den Kämpfen, die sich bereits am Samstag und am Montag ereignet hätten, seien ein russischer Soldat und ein FSB-Mitarbeiter getötet worden.

    Mehrere Verdächtige seien festgenommen wurden. In der Nacht zum Montag hatte das ukrainische Militär nach russischen Angaben zudem die Krim unter Beschuss genommen und versucht, unter diesem Deckmantel weitere Terrorgruppen einzuschleusen. Dieser Versuch wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums vereitelt. Der Organisator der geplanten Terroranschläge sei der 39-jährige Angestellte der ukrainischen Verteidigungsbehörde, Jewgeni Panow aus Saporishshja, der bereits ein Geständnis abgelegt habe.

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    Die Ukraine bestreitet dies.

    Der russische Präsident versicherte: „Wir werden alles tun, um Infrastruktur und Bürger zu verteidigen. Wir werden zusätzlich ernsthafte Sicherheitsvorkehrungen treffen.“ Unter anderem sei an der Grenze zur Ukraine der Grenzschutz verstärkt worden.

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    Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Wladimir Putin, Russland, Ukraine, Krim