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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Die Auswirkungen des Hacker-Angriffs auf den Server der US-Demokraten haben sich als ernsthafter erwiesen, als zuvor angenommen worden war, wie „The New York Times“ unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen berichtet.

    Betroffen seien der Wahlkampfstab der Demokraten-Präsidentschaftskandidatin Hilllary Clinton, ihre Wahlvertreter sowie das Kongresskomitee der Demokratischen Partei, das unter anderem Spenden für Kongresswahlen sammelt; außerdem der Verband der Demokraten-Gouverneure und der Nationale Ausschuss der Demokratischen Partei, einschließlich dessen Programms für Meinungsforschung.

    Angesichts dieser neuen Informationen habe das FBI seine Ermittlungen erweitert, so die Zeitung.

    Zuvor hatte Clinton die russischen Geheimdienste beschuldigt, den Server der Demokratischen Partei der USA angegriffen und das E-Mail-System des Nationalen Ausschusses der Partei gehackt zu haben.

    Ende Juli hatte die Enthüllungswebseite WikiLeaks fast 20.000 interne E-Mails der US-Demokraten veröffentlicht, die die Vorgehensweise der Demokraten-Parteiführung entlarvte. Aus den E-Mails ging hervor, dass der Parteiapparat während der Vorwahlen faktisch Hillary Clinton unterstützt hatte und  ihren Parteirivalen Berney Sanders diskreditierte. US-Medien behaupteten, hinter den Cyber-Angriffen sollen mit der russischen Regierung verbundene Hackergruppen stecken. Der Kreml wies solche Vorwürfe als absurd  zurück.

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    Hackerangriff, US-Präsidentschaftswahl 2016, Demokratische Partei, Hillary Clinton, USA