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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, hat am Montag in einer einwanderungskritischen Grundsatzrede Deutschland als Negativbeispiel angeführt, wie AFP meldet.

    Hillary Clinton und Donald Trump
    © REUTERS / Dominick Reuter
    Als abschreckendes Beispiel für eine verfehlte Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik führte Trump Deutschland an und warf gleichzeitig seiner Rivalin Hillary Clinton vor, durch eine ähnlich laxe Migrationspolitik die Sicherheit der USA zu gefährden:

    Hillary Clinton will Amerikas Angela Merkel werden, und Sie wissen, welches Desaster diese massive Zuwanderung für Deutschland und die Deutschen angerichtet hat“.

    Trump bezeichnete die Situation in Deutschland nach der Zuwanderung zahlreicher Flüchtlinge als „katastrophal“. Als Beispiel dafür verwies der Republikaner auf die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln. An den Ausschreitungen waren laut Polizeiangaben insbesondere nordafrikanische Männer verantwortlich, so Trump. Die Kriminalität in Deutschland sei „auf ein Niveau gestiegen, von dem niemand gedacht hätte, dass er es jemals sehen würde“. Die USA hätten schon genug Probleme, mehr bräuchten sie nicht.

    Dafür werde Trump nach eigenen Aussagen im Falle seiner Wahl zum Präsidenten die Hürden für Einwanderer in die USA deutlich erhöhen und einreisende Ausländer verschärft überprüfen.

    Die US-Präsidentenwahlen sind für den 8. November angesetzt. Laut RealClearPolitics liegt Clinton gegenwärtig 7,7 Prozentpunkte vor Trump.

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    Tags:
    Flüchtlingspolitik, Migrationspolitik, Migranten, US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, Hillary Clinton, Angela Merkel, USA