09:57 14 Juli 2020
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    Das chinesische Militär wird der syrischen Regierung helfen, darunter beim „Training des Personals“, wie die in Hongkong erscheinende Zeitung „South China Morning Post“ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet.

    Der Chef der chinesischen Behörde für internationale Zusammenarbeit im Militärbereich, Konteradmiral Guan Yufei, hat sich mit dem syrischen Verteidigungsminister Fahd Dschassim al-Freidsch in Damaskus getroffen. „Die Seiten verständigten sich über einen Ausbau des Trainingsprogramms für das Personal, und das chinesische Militär bot Syrien humanitäre Unterstützung an“, meldet Xinhua.

    China hatte im März den Ex-Botschafter im Iran Xi Xiaoyan zum Sonderbeauftragten für Syrien ernannt. Wie die Zeitung unterstreicht, sind die neuen Vereinbarungen mit Damaskus als ein weiterer Schritt Pekings zur Festigung der eigenen Position im Nahen Osten zu werten.

    Al-Freidsch dankte der Regierung und dem Militär Chinas für die angebotene Hilfe. Guan Yufei betonte seinerseits, Peking sei bereit, die Zusammenarbeit mit den syrischen Behörden und der syrischen Armee fortzusetzen.

    Analytiker führen das Interesse Pekings für die aktuelle Situation in Syrien auf das Problem mit den im Nordwesten Chinas lebenden Uiguren zurück. Die meisten Uiguren sind Muslime, einige von ihnen kämpfen zurzeit in Syrien.

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    Hilfe, Treffen, China