06:24 18 Februar 2018
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    Die Stadt Jalta auf der Halbinsel Krim

    US-Botschaft: Krim-Besuch wirkt sich nicht negativ auf Visaerteilungschancen aus

    © Sputnik/ Sergei Malgavko
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    Ein Besuch auf der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim wirkt sich nicht auf die Chancen aus, ein US-Visum zu erlangen. Das erklärte am Mittwoch die Konsularabteilung der US-Botschaft in Russland.

    Einer der Teilnehmer des am Mittwoch auf dem Facebook-Account der US-Botschaft durchgeführten Internet-Chats mit Mitarbeitern des Konsulardienstes stellte die Frage: „Ist es wahr, dass es nach einem Krim-Besuch zu Schwierigkeiten bei der Erteilung des US-Visums kommen kann?“

    Laut dem russischen Außenministerium verweigern EU-Länder den Krim-Bewohnern die Erteilung von Visa, was ein Verstoß gegen internationale Verpflichtungen sei. 

    Das Ministerium erklärte mehrmals, dass die Halbinsel-Bewohner auf demokratischem Wege, unter strikter Einhaltung des Völkerrechtes und der Uno-Satzung, für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hatten. 

    Russland habe diese Wahl seinerseits respektiert. Diese Entscheidung sei die Realität, die ernst genommen werden müsse. Der Westen hatte die Abspaltung der Krim nicht anerkannt und Sanktionen gegen die Halbinsel verhängt. 

    Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren im Bestand der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew gewesen, bei dem Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet worden war.

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    Tags:
    Visaerteilung, Viktor Janukowitsch, Krim, USA, Russland
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