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    „Russophobie wie Aberglaube“: BILD-Medaillenspiegel setzt Deutschland vor Russland

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    Die Bild-Zeitung erkennt keine Olympia-Medaillen für russische Sportler an: Das Blatt hat einen eigenen Auszeichnungs-Spiegel veröffentlicht, wo anstelle des vierten Platzes für Russland nach Platz drei direkt Deutschland mit seinem fünften Platz folgt. Russlands Vize-Premier Dmitri Rogosin bezeichnete das als Russophobie, ähnlich dem Aberglauben.

    Mit 19 Gold-, 18 Silber- und 19- Bronzemedaillen hat Russland bei den Olympischen Spielen in Rio, trotz des Ausschlusses einer großen Anzahl russischer Leicht- und Schwerathleten den vierten Platz besetzt und damit sogar Deutschland mit seiner kompletten Auswahl überholt. Dies scheint die Bild-Zeitung allerdings nicht bemerkt zu haben.

    "Bild" не сообщил читателям, что олимпийская сборная России обошла по наградам сборную Германии. На это обратил внимание…

    Опубликовано Dmitry Rogozin 21 августа 2016 г.

    In seinem Facebook-Account kommentierte dies der russische stellvertretende Ministerpräsident wie folgt: 

    „Dass Russland bei dem Medaillenspiegel die deutsche Nationalmannschaft überholt, hat Bild seinen Lesern nicht berichtet. Russland ist für Russophobe wie die 13. Sitzreihe für abergläubische Flugzeuggesellschaften“, schrieb er unter einen Screenshot der Zeitung.

    Offenbar halte die Zeitung ihr „Leser für Idioten“.

    „Wahrscheinlich würden diese Schreiberlinge auch über 1945 schreiben, dass ihr Land einen ehrenvollen zweiten Platz besetzt hat“, fügte er außerdem hinzu.

     

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    Olympische Spiele, Olympische Spiele in Rio de Janeiro, Bild-Zeitung, Rio de Janeiro, Deutschland, Russland