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    Was wird mit dem Brexit? (340)
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    Die mit der Ausarbeitung des Plans zum Austritt des Landes aus der Europäischen Union betrauten britischen Beamten müssen ihre Sitzungen in einem Starbucks-Kaffeehaus abhalten, da sie immer noch kein eigenes Büro haben. Dies berichtet die Zeitung „The Guardian“.

    Die Beamten kommen laut der Zeitung bislang im Starbucks Coffee in der Londoner Victoria Street zu ihren Erörterungen zusammen.

    Wie die Zeitung anmerkt, sollte Premierministerin Theresa May nach ihrer Wahl zwei neue Ministerium bilden: das sogenannte Brexit-Ministerium und das Ministerium für Internationalen Handel. Doch selbst zwei Monate nach dem Referendum sei keine einzige dieser beiden Behörden ausreichend besetzt und arbeite nicht in vollem Umfang. Es wird hervorgehoben, dass das Brexit-Ministerium vorerst nur 150  statt der 250 bis 300 geplanten Mitarbeiter hat.

    Referenden in Europa: Wie Regierungen Völker manipulieren

    In Großbritannien fand am 23. Juni das Referendum über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union statt. Die Brexit-Anhänger dominierten dabei mit 51,9 Prozent der Stimmen. Nach manchen Einschätzungen kann der „endgültige Austritt aus der EU“ etwa zehn Jahre in Anspruch nehmen.

    Der britische Premier und Chef der Conservative Party, David Cameron, sah sich wegen der Ergebnisse des Brexit-Referendums zum Rücktritt genötigt. Seit dem 13. Juli 2016 ist die neue Parteivorsitzende der Konservativen, Theresa May, Premierministerin des Vereinigten Königreiches.

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    Brexit, Theresa May, Großbritannien