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11:03 24 Juli 2019
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    Clintons „E-Mail-Affäre“ geht in nächste Runde: 15.000 neue Dokumente aufgetaucht

    © REUTERS / Mike Segar
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    Das US-Bundesgericht hat das Außenministerium am Montag dazu verpflichtet, Tausende neue E-Mails und Dokumente von Hilary Clinton zu veröffentlichen, meldet Reuters am Dienstag.

    Genau 14.900 neue E-Mails und Dokumente sind demnach Teil der Dateien, die das FBI nun entdeckte. Clinton soll sie dem Außenministerium nicht übergeben haben, nachdem sie ihren Posten verlassen hatte, so Reuters. Die Ex-Außenministerin und aktuelle Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten selbst behauptet jedoch das Gegenteil.

    Das US-Außenministerium soll Clintons Korrespondenz gemäß einem früheren Gerichtsentscheid bis zum 22. September veröffentlichen. Die neuesten E-Mails sind jedoch noch nicht unter diesen betreffenden Mails zu finden. Falls beim Sichten der neuen Unterlagen erneut Fälle zur „E-Mail-Affäre“ Clintons auftauchen, wird auf einer Sitzung am 23. September eine neue Frist für deren Publikation festgesetzt werden.

    Clinton steht seit März 2015 in der Kritik, weil sie als Außenministerin von 2009 bis 2013 dienstliche E-Mails über einen privaten Server verschickt hatte. Die Ex-Außenminister Colin Powell soll der Demokraten-Kandidatin empfohlen haben, ein privates E-Mail-Konto und private Server für ihren dienstlichen E-Mail-Verkehr zu nutzen, wie die Politikerin den FBI-Ermittlern mitteilte.

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    Tags:
    E-Mail-Skandal, Demokraten, US-Präsidentschaftswahl 2016, FBI, US-Außenministerium, Colin Powell, Hillary Clinton, USA