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10:33 19 September 2019
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    Situation in Aleppo

    „Täter ist woanders zu suchen“: Damaskus dementiert Luftschlag auf Aleppo-Bewohner

    © REUTERS / Abdalrhman Ismail
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    Damaskus ist laut dem syrischen UN-Botschafter Baschar Dschaafari nicht an der Bombardierung des Stadtbezirkes Al Kwaterdschi in Aleppo beteiligt gewesen.

    „Ich möchte den verehrten Mitgliedern des Sicherheitsrates Folgendes zur Kenntnis bringen: Wir weisen die uns zugeschobene Verantwortung für das Bombardement des Stadtviertels Al Kwaterdschi zurück“, sagte Dschaafari bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

    Laut dem Diplomaten hat Moskau die gleiche Beschuldigung ebenfalls von sich gewiesen. Die Täter seien woanders zu suchen, so Al Dschaafari.

    Zuvor war in Medien ein Video des „Medizinischen Zentrums von Aleppo“ über die Rettung des fünfjährigen Omran Daqneesh veröffentlicht worden, dessen Haus im östlichen Teil der Stadt zerstört worden war. Wie Medien unter Berufung auf Mitarbeiter des Zentrums behaupteten, war der Bombenangriff am 17. August von der russischen Luftwaffe geflogen worden.

    Der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, wies diese Beschuldigung zurück. Der Sprecher betonte, Al Kwaterdschi grenze unmittelbar an zwei humanitäre Fluchtkorridore, die eigens für Zivilisten eingerichtet worden seien. Russische Piloten würden nie Ziele innerhalb von Ortschaften angreifen, so der Militärsprecher.

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    Tags:
    Bombardierung, Luftangriffe, UN-Sicherheitsrat, Baschar al-Dschafari, Syrien