06:44 25 März 2017
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    Sterbliche Überreste (Symbolbild)

    30.000 tote Ausländer: Syrien weiß nicht wohin mit den Leichen

    © REUTERS/ Stringer
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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    In Syrien kämpfen zahlreiche Ausländer auf der Seite diverser Terrormilizen und Rebellengruppen. In den letzten fünf Jahren Krieg wurden Zehntausende von ihnen von den Regierungstruppen getötet. Doch die jeweiligen Herkunftsländer weigern sich, die Leichen zurückzunehmen.

    Staaten, deren Bürger sich Terrorgruppen angeschlossen haben, wollen die syrischen Behörden weder darüber informieren noch bei der Identifizierung der Toten zusammenarbeiten. Als Folge häufen sich in Syrien Ausländerleichen, teilte der syrische Chef-Forensiker Hussein Nofal im Gespräch mit Sputnik Arabic mit.

    Nach seinen Worten weigern sich selbst Nachbarstaaten wie Türkei, Irak und Jordanien, ihre getöteten Bürger zurückzunehmen. „Wir haben mehrere tausend tote Terroristen identifiziert. Bei ihnen handelte es sich um Franzosen, Türken, Iraker, Saudi-Araber, Jordanier, Libanesen und Bürger anderer arabischer Staaten.“ Darüber hinaus gebe es etwa 30.000 nicht identifizierte Leichname.

    Auch bei der Identifizierung der eigenen Bürger stoßen die syrischen Forensiker auf Probleme. In den von ihnen besetzten Gebieten richten sowohl Terrorkämpfer als auch Rebellen massenweise Zivilisten hin bzw. foltern sie zu Tode.

    Bei ihnen sei das Identifizierungsverfahren erst dann möglich, wenn das betreffende Gebiet durch die Regierungsarmee befreit wurde. Aber das dauere seine Zeit und die Verwesung sei dann schon so weit fortgeschritten, dass bestenfalls noch die Todesursache festgestellt werden kann.

    In befreiten Gebieten würden immer neue Massengräber entdeckt, so Nofal weiter. „Wir stoßen öfters auf getötete Bewohner mit Folterspuren, Schlag- und Schnittwunden. Einige haben Diesel und Öl im Blut.“ Nach Angaben der syrischen Behörde für Gerichtsmedizin nahm die körperliche und sexuale Gewalt im Land seit Beginn des Krieges drastisch zu. Etwa 60 Prozent der Opfer seien Frauen und Kinder.

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    Tags:
    Rebellen, Folter, Söldner, Terrormiliz Daesh, Syrien
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    • Fred S.
      Drecksfinken, lassen sogar ihren Müll beim Nachbarn im Hof rumliegen und verrotten. Irgend ein Idiot wird sich wohl drum kümmern und ihn wohl wegräumen.
    • Ein Fressen für die Geier.....für eine Handvoll Dollar.....:D
    • W.AderLTB
      Auskochen, Seife und Brennstoff draus machen.
      Mit anderen Worten... Recyceln...
      Umweltschutz steht doch hoch im Kurs.
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      Terrorristen brauchen kein Grab,verbrennen und in alla Winde zerstreuen.Für das Paradies nicht geeignet.
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      joergAntwort ankonstantin(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      konstantin, ich meinte die Gefallenen Soldaten, ok? Über das Thema KZ bin ich hier lieber vorsichtig, hier sind einige die leugnen das und zu solchen Diskussionen habe ich keine Lust.
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      joergAntwort anR.E.D.(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R.E.D., wieso Probleme?
    • Denk mit!
      Mach aus denen Seife, und vekauft diese in Europa !!!
    • W.AderLTBAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      tuermitz, ... Richtig...
      Odin sagt: "keine Islamisten in Walhalla"
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      At_TiffanyAntwort anW.AderLTB(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      W.AderLTB,

      die jungen Männer sind nicht fett genug, da ist nichts da für einen Verseifungsprozess und "Mumia aegyptica vera" will heute auch nimand mehr haben (Tschuldigung, die Anspielung wird kaum einer verstehen)
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      At_TiffanyAntwort anTesla(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Tesla,

      das sind wohl weniger Franzosen, Amerikaner, Briten und Deutsche als mehr zugewanderte Maghrebinier mit Papieren aus diesen Ländern wie Dschihad John & Consorten. Wäre natürlich noch peinlicher.
    • TeslaAntwort anbalkansahel(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      balkansahel,
      Eben, es geht um weitaus mehr als um Syrien, Ukraine oder die Olympischen Spiele.

      Wenn es nur um den US-Einfluss gehen würde, den haben sie mit ihren 200+ Kriegsbasen Weltweit allemal.
      Sie wollen mehr.
      Sie wollen immer mehr.
      Zuerst wollen sie Russland und China von allen Meeren abschneiden um sie anschliessend wie Sklaven zu behandeln und alle Resourcen gratis unter die Nagel zu reissen.
    • TeslaAntwort anAt_Tiffany(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      At_Tiffany,
      Das ist klar.
      Die waren trotzdem im Besitz der Pässe dieser Länder und sind somit deren Bürger, egal aus welchen Kulturkreisen sie stammen.

      Die Willkommenskultur wäre damit zum scheitern verurteilt.
    • Kein Staat will sich das antun, das die Menschen in der Welt sagen können, dieses und jenes Land haben Terroristen nach Syrien geschickt. Nein, schließlich wissen wir alle, das sie freiwillig gegangen sind und Syrien die Freiheit und die Demokratie bringen wollen. Jetzt sind sie tot und neue rücken nach, weil man nicht weiß, wer und wie viel aus welchem Land starben.
    • cmhamburgmoellerAntwort ankonstantin(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      konstantin, nicht alle wurden in Konzentrationslagern vergast oder zu Tode gearbeitet und anschließend kremiert. Babi Jar war eine Erschießung und anschließendes verscharren der Leichen in der besagten Schlucht. Eine industrielle Einäscherung kam übrigens erst später, in der anfänglichen ZEit wurden die Leichen entweder auf Gitterroste gelegt und verbrannt oder in Leichengruben verscharrt und zum Teil später wieder exhumiert und verbrannt. Soldaten wurden in der Regel militärisch auf allen Seiten beerdigt, nur als die Front immer schneller sich verschob war dieses oft nicht mehr möglich.
    • konstantinAntwort ancmhamburgmoeller(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      cmhamburgmoeller, Die entscheidende Phase im Plan der Nationalsozialisten „das Judenproblem zu lösen“ begann mit dem „Unternehmen Barbarossa“ - der Invasion der deutschen Armee in die Sowjetunion am 22. Juni 1941 mit dem Ziel, den Krieg noch vor Wintereinbruch zu entscheiden. Der Einmarsch wurde lange Zeit geplant und die Deutschen bildeten zur Vorbereitung Einheiten ukrainischer, litauischer, lettischer und weißrussischer nationalistischer und anti-kommunistischer Kollaborateure aus.

      Hitler betrachtete den Einmarsch in die Sowjetunion als den Beginn der Umsetzung seines Plans, „Lebensraum“ für das deutsche Volk zu schaffen, und als eine Gelegenheit, den verhassten Kommunismus zu vernichten. Daher wies er seine Militärkommandanten an, Kommissare und Intellektuelle mit besonderer Härte und Brutalität zu behandeln, und unter seiner Inspiration wurde der „Kommissar-Befehl“ bekannt gegeben, der die Regeln für die Behandlung der politischen Kommissare, die die Rote Armee begleiteten, und der Juden, die in den Gebieten der Sowjetunion lebten, festlegte.

      In den ersten Wochen der Invasion wurden hauptsächlich jüdische Männer erschossen, hingegen jüdische Frauen und Kinder noch nicht systematisch. Doch ab Mitte August 1941 erweiterte sich der Umfang der Ermordungen und schloss somit die Gesamtheit der Juden ein. Diese Entscheidung wurde in Folge eines Besuches Himmlers an der Front und seiner dort gefassten Schlussfolgerung getroffen, dass die territoriale Lösung zur Ausmerzung der Juden nicht mehr praktikabel sei – einer Erkenntnis, die den Weg für die Entscheidung vorbereitete, einen systematischen Massenmord an den Juden zu verüben. Von dieser Phase an wurden jüdische Frauen und Kinder zu „wertlosen Essern“ erklärt, die man nicht als Arbeitskraft ausbeuten könne. Damit wurde über alle Juden das Todesurteil verhängt.

      Hinter den am Feldzug gegen die Sowjetunion teilnehmenden Truppen der Wehrmacht operierten vier Spezialeinheiten der SS, die sogenannten „Einsatzgruppen“, die mit den Buchstaben A, B, C und D bezeichnet wurden. Diese Einheiten setzten sich aus SS-Männern, der Polizei und aus der Lokalbevölkerung rekrutierten Hilfseinheiten zusammen.

      Hunderttausenden Juden gelang es, in das Innere der Sowjetunion zu fliehen. Doch etwa zwei Millionen Juden verblieben unter der nationalsozialistischen Besatzung und wurden zu Opfern des Massenmordes, der von den Einsatzgruppen, der deutschen Armee, verschiedenen Polizeieinheiten und lokalen Kollaborateuren ausgeführt wurde. Die Morde wurden großteils in Wäldern, Tälern und verlassenen Gebäuden, nahe den Wohnorten der Opfer, durchgeführt. In gewisser Entfernung von den Massengräbern wurde den Juden befohlen sich auszuziehen und ihre Wertgegenstände zu übergeben, von dort wurden sie in Gruppen zu den Gruben gebracht und erschossen. Viele wurden lebendig begraben.

      Innerhalb von zwei Tagen im September 1941 wurden 33.771 Juden aus Kiew in Babi Jar von Soldaten eines Sonderkommandos der Einsatzgruppe C ermordet. Babi Jar wurde auch zum Schauplatz des Massenmordes an Sinti und Roma sowie an sowjetischen Kriegsgefangenen. In Ponar, einem Wald etwa zehn Kilometer von Wilna entfernt, wurden mehr als 70.000 Menschen ermordet; fast alle waren Juden.

      Ab November 1941 wurden Juden und auch andere Opfer des Nazi-Regimes (sowjetische Kriegsgefangene, Partisanen, Geiseln, und andere) im Blagovshchina-Wald, in Nähe des Dorfes Maly Trostinets, südöstlich von Minsk, ermordet. Die ersten Opfer waren etwa 10.000 Juden aus dem Ghetto Minsk, und ab Mai 1942 wurden dort Juden, die direkt aus Deutschland, Tschechien, Polen und den Niederlanden gebracht wurden, ermordet. Ein Teil von ihnen wurde in Gaswagen ermordet, und alle Opfer wurden in Gruben begraben, die im Voraus ausgehoben worden waren. Nach verschiedenen Schätzungen wurden im Gebiet Trostinets zwischen 206.500 und einer halben Million Menschen ermordet.

      Gegen Ende des Jahres 1941 gelangten die Deutschen zu dem Schluss, dass es ihnen nicht gelingen wird, die Sowjetunion in einem Blitzkrieg zu besiegen, und dass die deutsche Armee Arbeitskräfte benötigen würde, um Straßen zu bauen, Minen zu entfernen und Kriegsmaterial sowie Ausrüstung zu produzieren. Daher wurde entschieden, die in Lagern und Ghettos eingesperrten Juden vorübergehend am Leben zu lassen, um sie für die deutsche Kriegsmaschinerie zu versklaven. Die Vernichtung wurde in ihrer vollen Intensität im Frühling 1942 wieder aufgenommen. Bis Ende des Jahres 1942 wurden ungefähr eineinhalb Millionen Juden auf den von den Nationalsozialisten besetzten Gebieten der Sowjetunion ermordet.
      www.yadvashem.org/yv/de/holocaust/about/04/ussr.asp
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      ewdwAntwort anTrubadur(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Trubadur, sehr ironisch ... ich glaube nur viele Schlafmützen kapieren das nicht

      Wir sind alle schuldig,
      wir stammen von Menschenfressern ab,
      wir bspannten Lampen mit Menschenhäuten,
      wir fertigten allerliebste Schrumpfköpfe,
      wir verbrannten Menschen in Wasser gefluteten Gräben
      usw. ist alles offenkundig und per ordre de mufti gesetzlich geschützt - allso absolut der Wahrheit entsprechend geschehen ....

      WIR SIND AUF EWIG SCHULDIG - her mit dem Zaster.
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      Der Realist
      zurück in die Heimat= EU!!!!
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      Der Realist
      lebendiger Export
      toter Import
      Terror EU
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      Der RealistAntwort anbalkansahel(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      balkansahel, nicht einfach für die Terror Paten,Syrien,zu teilen,dann die Türkei.
      Stop,Türkei!!!
      da haben diese Terror Partner USA/EU auf türkischen Marmor gebissen!!!
      Gut so,Pläne vereitelt.
      Eigene Pläne der Türkei aufgezwungen.
      Wie du schon sagst,wie ich auch schon lange denke,in Syrien beginnt der 3. Weltkrieg.
      Türkei macht das einzig Richtige.
      Krieg den Terroristen und ihren Marionetten bzw DrahtzieherPKK/PYD/IS/CIA /MOSSAD/MI6/BND etc.
      Türkei gegen den Rest der Welt,für die "totale Unabhängigkeit",wie damals im Befreiungskrieg der jetzigen Türkei,Atatürk und unsere Großväter!!!
      Entweder total frei,oder total Marionette.
      Wie immer,die Türkei ,ist gegen das Unrecht und für die totale Unabhängigkeit.
      Aus der Geschichte der Osmanen/Türken,kennt die Welt das Ergebnis,immer das gleiche.
      Türkei kommt als Sieger heraus,wiedereinmal!!!
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      Der RealistAntwort anwerner 945(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      werner 945,
      wozu, zur Fahndung ausschreiben???
      Oder zu den Drahtziehern,Hintermännern die Verbindung beweisen,hier in der EU,Heimat des Terrors.
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